Intel-Chip gegen Rootkits

12. Dezember 2005, 17:17
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Gemäss einem Bericht von 'IT Observer' arbeitet Intel an der Entwicklung eines Chips, der hardwaremässig Schutz vor sogenannten Rootkits gewährleisten soll.

Gemäss einem Bericht von 'IT Observer' arbeitet Intel an der Entwicklung eines Chips, der hardwaremässig Schutz vor sogenannten Rootkits gewährleisten soll. Rootkits sind Programme, die sich – ohne, dass es der der User weiss – auf dem PC selbst installieren und die Handlungen des Users so überwachen. Diese Form von elektronischen Schädlingen ist kürzlich in die Schlagzeilen geraten, als bekannt wurde, dass Sony BMG Musik-CDs verkauft hatte, die mit einem Rootkit-ähnlichen Kopierschutz ausgestattet waren.
Der Anti-Rootkit-Chip soll aber Antiviren-Software nicht ersetzen, sondern ergänzen, sagte der Intel-Entwickler Travis Schluessle gegenüber 'IT Observer'. Der momentan intern unter dem Namen "OS Independent Run-Time System Integrity Services" bekannte Chip soll das System und insbesondere die Verwendung des Hauptspeichers überwachen und so verhindern, dass Schadprogramme installiert werden.
Gemäss 'IT Observer' soll der Chip 2008 oder 2009 auf den Markt kommen. (mim)

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