Intel hinkt

7. September 2012, 14:24
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Der Chip-Hersteller muss die Umsatzprognose des dritten Quartals nach unten korrigieren - das bedeutet nichts Gutes für das vierte Quartal.

Der Chip-Hersteller muss die Umsatzprognose des dritten Quartals nach unten korrigieren - das bedeutet nichts Gutes für das vierte Quartal.
Bedenkliche Nachrichten aus Santa Clara. Intel senkt die Umsatzprognose für das dritte Quartal deutlich, und zwar von rund 13,8 bis 14,8 Milliarden auf rund 12,9 bis 13,5 Milliarden US-Dollar. Ein weiterer Dämpfer: Die Bruttomarge soll anstelle der angepeilten 63 Prozent lediglich 62 Prozent betragen. Konsequenterweise zog das Unternehmen die Jahresprognose für Umsatz und Bruttomarge zurück, die neuen Ziele sollten mit den Zahlen des dritten Quartals am 16. Oktober genannt werden.
Als Grund nannte Intel, dass die Kunden zurzeit Lagerbestände reduzieren, anstelle sie aufzustocken. Ausserdem sei die Nachfrage der Geschäftskunden nach neuen Computern schwach, und in den Schwellenländern laufe das Geschäft auch nicht wie geplant. Lediglich das Geschäft mit Servern sei auf Kurs.
Das bedeutet wohl nichts Gutes für das vierte Quartal. Denn historisch gesehen kaufen PC-Hersteller im dritten Quartal viele Chips ein, um dann im vierten Quartal bei der Nachfrage um Weihnachten nachzukommen. Natürlich hofft Intel weiterhin auf die Lancierung des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8. Bleibt die Frage, wie schnell Unternehmen auf das neue Betriebssystem umstellen wollen und werden. (lvb)

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