Intel investiert in der Krise

10. Februar 2009, 16:13
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Der Chip-Reise pumpt 7 Milliarden in den Ausbau seiner US-Fabriken.

Der Chip-Reise pumpt 7 Milliarden in den Ausbau seiner US-Fabriken.
Der weltgrösste Chiphersteller Intel, der im ersten Quartal aufgrund der Wirtschaftskrise womöglich erstmals seit 21 Jahren einen Reinverlust erleiden könnte, investiert in der Krise. Das Unternehmen gab bekannt, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre sieben Milliarden Dollar in US-Fabriken investiert werden sollen. Das Programm sieht die "Sicherung" von 7000 Stellen in Oregon, Arizona und New Mexico vor. Wie viele neue Jobs geschaffen werden, ist nicht bekannt. Es sei das grösste Investitionsprogramm in der 41-jährigen Unternehmensgeschichte, teilte Intel mit.
Die drei Fabriken sollen mit neuen Maschinen und Halbleiterausrüstungen ausgestattet werden. Die Fertigungsstätten sollen in der Lage sein, 32-Nanometer-Chips herzustellen. Heute ist es erst möglich, Chips auf Basis der 45-Nanometer-Technik zu produzieren.
Intel kündigte zudem an, dass die für das zweite Halbjahr 2009 angekündigten 45-Nanometer-Prozessoren mit "Nehalem"-Architektur und integrierten Grafikprozessoren nicht erscheinen werden. Stattdessen sollen bereits Anfang nächsten Jahres 32-Nanometer-Prozessoren als Multi-Chip-Module (MCM) zusammen mit 45-Nanometer-Grafikkernen auf den Markt kommen. (mim)

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