Intel legt PC- und Mobilfunk-Chipsparten zusammen

18. November 2014, 13:03
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"Der Markt entwickelt sich schnell und wir müssen uns noch schneller verändern, um die Nase vorn zu behalten," so CEO Brian Krzanich.

"Der Markt entwickelt sich schnell und wir müssen uns noch schneller verändern, um die Nase vorn zu behalten," so CEO Brian Krzanich.
Der weltgrösste Chip-Hersteller will sein Geschäft neu ordnen: Intel legt Anfang kommenden Jahres die Geschäftsbereiche für PC- und Mobilprozessoren zusammen. Das hat CEO Brian Krzanich laut 'Wall Street Journal' am Montag in einer internen E-Mail angekündigt.
Ab Anfang 2015 umfasst der neue Geschäftsbereich "Client Computing Group" die Teams, die bisher für die Entwicklung von Desktop- und Laptop-Prozessoren sowie die Atom-Chips für Smartphones und Tablets verantwortlich waren. Ziel: Die Kommunikation zwischen den beiden Produktteams zu verbessern. Durch die Umstrukturierung sollen zudem auch die Beziehungen zu den Herstellern profitieren.
Auch auf der personellen Ebene wird sich was ändern: Laut 'WSJ' wird der Aufgabenbereich von Kirk Skaugen, derzeit Senior Vice President und Chef der PC Client Group, ausgeweitet. Künftig ist er auch für die Prozessoren für mobile Geräte verantwortlich. Die Mobile and Communications Group wiederum wird aufgespalten. Während die Mobilprozessoren künftig zur Client Computing Group gehören, wird der Bereich für Modem-Chips in eine neue Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Wireless-Produkte integriert. Die eigentliche Umstrukturierung soll Herman Eul überwachen, derzeit Chef der Mobile and Communications Group.
Im dritten Quartal wurde Intel zwar bejubelt, aber nicht wegen der Mobile und Communications Group. Diese hatte lediglich einen Umsatz von einer Million Dollar - im Vorjahreszeitraum waren es noch 353 Millionen Dollar. Der Umsatz der PC Client Group hatte sich im dritten Quartal um 9 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar verbessert. Laut Intel-Sprecher Chuck Mulloy wurde über die neue Bilanzstruktur noch nicht entschieden. (lvb)

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