Intel profitiert von RZ-Boom

16. April 2014, 07:28
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Der Chip-Riese sieht Zeichen der Erholung auch im PC-Markt.

Der Chip-Riese sieht Zeichen der Erholung auch im PC-Markt.
Der von schrumpfenden PC-Verkäufen in Mitleidenschaft gezogene Chip-Konzern Intel scheint aus dem Gröbsten heraus zu sein. Im ersten Quartal habe man ein solides Wachstum im Rechenzentrums-Business und Anzeichen von Fortschritten im PC-Geschäft gesehen, erklärte Konzernchef Brian Krzanich am Dienstag am Sitz im kalifornischen Santa Clara.
Intel konnte nach einer Durststrecke seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder leicht auf 12,8 Milliarden Dollar steigern. Die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte sowie Umbauten im Unternehmen gingen jedoch ins Geld. Der Gewinn schrumpfte angesichts dessen um 5 Prozent auf unterm Strich 1,9 Milliarden Dollar.
Intel hat aber nach wie vor Mühe, vom traditionellen PC-Geschäft wegzukommen. Noch ist etwa das Business mit dem "Internet der Dinge" vergleichsweise klein. Fast zwei Drittel seines Umsatzes macht Intel weiterhin mit PC-Chips. Der Umsatz in diesem Feld gab erneut nach, diesmal aber "nur" um ein gutes Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar.
Bei Chips für mobile Geräte bekommt Intel weiterhin nicht so recht den Fuss in die Tür. Der Umsatz dieser Sparte fiel binnen eines Jahres von 404 Millionen auf 156 Millionen Dollar. Dagegen konnte Intel die Verkäufe von Chips für Server um 11 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar hochschrauben.
Operativ verdiente Intel im PC-Zweig 2,8 Milliarden Dollar im Quartal. Dagegen musste der Konzern in der Sparte für mobile Geräte einen operativen Verlust von 929 Millionen Dollar verdauen. (sda/mim)

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