Intel: Schweizer Business-Segment erholt sich erst Ende Jahr

15. Juli 2009, 13:57
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Intel hat im Schweizer Enterprise-Markt im vergangenen zweiten Quartal die Krise stärker gespürt als im vorangegangenen Quartal. Eine Erholung werde es wohl erst Ende Jahr geben, sagt Intel-Schweiz-Chef Dario Bucci.

Intel hat im Schweizer Enterprise-Markt im vergangenen zweiten Quartal die Krise stärker gespürt als im vorangegangenen Quartal. Eine Erholung werde es wohl erst Ende Jahr geben, sagt Intel-Schweiz-Chef Dario Bucci.
Der weltgrösste Chiphersteller Intel hat in der Nacht auf heute überraschend gute Zahlen präsentiert. Wie Dario Bucci, General Manager Schweiz und Italien (Foto), im Gespräch mit inside-it.ch sagt, wurden hierzulande im zweiten Quartal bis Ende Juni vor allem im Consumer-Bereich Erfolge erzielt. Grund dafür ist primär der Netbook-Boom.
Im Allgemeinen sei das zweite Quartal in der Schweiz aber "nicht besonders brilliant" gewesen, so Bucci. Genaue Zahlen für einzelne Länderniederlassungen nennt Intel nicht. Er weist aber darauf hin, dass Europa und vor allem die Schweiz später in die Rezession geraten seien. Nun gehe es auch länger, bis sich das wirtschaftliche Umfeld wieder verbessere. Intel sieht Europa zirka ein Quartal und die Schweiz sogar bis zu einem halben Jahr "im Rückstand".
Schlechtes Q2 im Enterprise-Bereich
International hat Intel im üblicherweise schlechteren Q2 überraschenderweise bessere Zahlen als im ersten Quartal vorweisen können. Bucci gibt zu verstehen, dass die Aufwärtstendenz hierzulande noch auf sich warten lässt. Im Enterprise- und Business-Segment habe sich die Situation im Q2 verglichen mit dem ersten Dreimonatsabschnitt verschlechtert. Deshalb gehe er davon aus, dass eine Erholung im Business-Segment erst Ende Jahr zu erwarten ist.
Gemäss Bucci dürfte das dritte Quartal aufgrund der Ferienzeit im Allgemeinen schwierig werden. "Ich bin allerdings optimistisch und glaube, dass wir Signale einer Erholung sehen werden", so Bucci. (Maurizio Minetti)

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