Intel stagniert aber steigert Marge

18. April 2007, 07:55
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Intel spürt die Folgen des harten Konkurrenzkampfs im Chipgeschäft, vor allem mit AMD.

Intel spürt die Folgen des harten Konkurrenzkampfs im Chipgeschäft, vor allem mit AMD. Gegenwärtig hält sich der Chipüberflieger aber bilanzmässig besser, als der Hauptrivale, der gegenwärtig zu Preissenkungen und damit einer Senkung seiner Bruttomarge gezwungen ist. Gerade diese wichtige Bruttomarge konnte Intel demgegenüber im ersten Quartal 2007 entgegen den Erwartungen verglichen mit dem Vorquartal sogar steigern, von 49 auf 50,1 Prozent. Intel hat daher seine Margenprognose für das laufende Jahr von 50 auf 51 Prozent angehoben.
Die gute Marge freute die Börsenleute und ermöglichte es Intel-CEO Paul Otellini, von einem "soliden" Quartal zu sprechen. Ansonsten stagnierte Intel allerdings eher. Der Umsatz sank im ersten Quartal verglichen mit dem gleichen Quartal des Vorjahrs um 1 Prozent und verglichen mit dem Vorquartal um 9 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar. Der Reingewinn stieg zwar im Vergleich mit dem Q1 2006 um 19 Prozent und verglichen mit dem Vorquartal um 7 Prozent auf 1,61 Milliarden Dollar. Im Gewinn eingeschlossen war aber die Rückbuchung einer vorherigen Steuerrückstellung in der Höhe von 300 Millionen Dollar, ohne die der Gewinn ebenfalls leicht gesunken wäre. (hjm)

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