Intel stagniert - neue Chip-Generation verzögert sich

16. Oktober 2013, 09:02
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Der Chip-Riese Intel stagniert zwar beim jüngsten Quartalsumsatz und musste beim Gewinn ein leichtes Minus hinnehmen, doch die Analysten waren zufrieden. Bei der Entwicklung der neuen Chip-Generation Broadwell gibts Probleme.

Der Chip-Riese Intel stagniert zwar beim jüngsten Quartalsumsatz und musste beim Gewinn ein leichtes Minus hinnehmen, doch die Analysten waren zufrieden. Bei der Entwicklung der neuen Chip-Generation Broadwell gibts Probleme.
Mit einem geringen Plus von 0,2 Prozent schloss Intel das dritte Quartal 2013 mit einem Umsatz von 13,48 Milliarden Dollar ab. Dabei ging der Gewinn um 0,7 Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar zurück. Damit stagniert der grösste Chip-Hersteller der Welt zwar auf dem Niveau von 2012, doch die Börse hatte weniger Gewinn erwartet, was einen positiven Effekt (Plus ein Prozent) zur Folge hatte. Erneut machte der jüngst um 10 Prozent gesunkene PC-Markt Intel zu schaffen, der Umsatz fiel in dem Hauptgeschäftsfeld für klassische Notebooks und Desktops im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Gut entwickelte sich hingegen das Geschäft mit Prozessoren für Server, wo 2,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet wurden, was im Jahresvergleich einem Zuwachs von 12,2 Prozent entspricht.
Kein Wunder also, dass der neue Intel-Chef aber auch zum Anbieter von Prozessoren für Computer und Server.
Broadwell kommt erst 2014
Bei der Bekanntgabe der jüngsten Zahlen hat Intel zudem eingestehen müssen, den Fahrplan für die neuen 14-Nanometerfertigung für Prozessoren und SoCs (Systems on a Chip) nicht einhalten zu können. Die ersten Prozessoren, die dem Wechsel von der 22- zur 14-nm-Fertigung folgen sollten, waren 2012 unter dem Codenamen Broadwell auf Ende 2013 angekündigt worden. Nun seien sie wegen Verfahrensproblemen, die inzwischen behoben sein sollen, auf Anfang 2014 verschoben worden. (vri)

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