Intel wächst trotz CPU-Lieferproblemen

25. Oktober 2019, 09:30
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Bei Intel kommt das Geschäft mit RZ-Kunden wieder in den Gang.

Bei Intel kommt das Geschäft mit RZ-Kunden wieder in den Gang. Vom jüngsten Nachfrage-Schub im PC-Markt profitierte der Hersteller hingegen nicht – weil er noch immer mit Lieferengpässen zu kämpfen hat. Nach einem guten dritten Quartal hat der amerikanische Chip-Hersteller die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Intel rechnet nun mit Erlösen von 71 Milliarden Dollar – das sind 1,5 Milliarden Dollar mehr als bisher erwartet.
Der Quartalsumsatz blieb auf dem Vorjahreswert von 19,2 Milliarden Dollar, während Analysten mit rund einer Milliarde weniger gerechnet haben. Der Gewinn ging um sechs Prozent auf sechs Milliarden Dollar zurück.
In der Data Center Group, der Bereich, in dem die Einnahmen mit RZ-Kunden fliessen, legte der Umsatz um vier Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar zu. Zuletzt hatte sich der Umsatz in dieser Sparte eher verhalten entwickelt. In der grössten Business-Einheit, der Client Computing Group, muss Intel dahingegen Umsatz einbüssen. Die Einnahmen sanken um fünf Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilt.
Intel habe die Nachfrage, die durch die Ablösung von Windows-7-PCs entsteht, unterschätzt und es kommt bereits zu längerem zu Lieferengpässen. "Wir haben unsere Kunden im Stich gelassen", räumte Intel-Chef Robert Swan ein. Man arbeite hart daran, die Produktion hochzufahren, rechne aber auch für das laufende Quartal weiterhin mit Engpässen, wie der CEO anfügte.
Insgesamt übertraf Intel im vergangenen Quartal die Markterwartungen. Der Konzern stockte zugleich sein Aktienrückkaufprogramm um 20 Milliarden Dollar auf. Die Aktie legte zwischenzeitlich um fast acht Prozent zu. (kjo/Keystone-sda)

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