Intels Zufriedenheit mit dem Channel

27. April 2012, 07:23
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Am Intel Platinum Summit 2012 blieb die Veröffentlichungswelle aus. Stattdessen zeigt sich der Chiphersteller mehr als nur zufrieden mit der Entwicklung der neuen EMEA-Channel-Strategie.

Am Intel Platinum Summit 2012 blieb die Veröffentlichungswelle aus. Stattdessen zeigt sich der Chiphersteller mehr als nur zufrieden mit der Entwicklung der neuen EMEA-Channel-Strategie.
Zurzeit findet in London das Intel Platinum Summit 2012 (bisher Intel Solutions Summit) des weltweit grössten Chipherstellerst statt. Geladen waren Channelpartner aus dem Raum Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA), um sich über die neusten Technologien, das Partnerprogramm oder intelbasierte Lösungen auszutauschen.
Steve Dallman, Vice President Sales and Marketing bei Intel, erklärt, wie zufrieden das Unternehmen mit der neuen Channel-Strategie sei. Der ganze EMEA-Raum habe sich im letzten Jahr positiv entwickelt, allen voran Russland. Erst Anfang 2011 wurde die Channel-Strategie von Intel geändert. Damals wurden die Reseller und Computerhersteller in dem "Intel Technology Provider Program" vereint. Das Ziel sei es gewesen, die verschiedenen Stufen des Channels zu vereinen und zu vereinfachen. Laut Dallman habe der Chiphersteller somit auf die Veränderungen im Channel reagiert. Denn damals kannte man sich untereinander, heute aber ist das Netz globaler und man brauche ein bindendes Organ.
Neuigkeiten
Im Laufe des Jahres kommen noch kleine Veränderungen auf. So sollen beispielsweise die Schulungen ausgebaut und spezifiziert werden und die Interaktion mit den Resellern mit dem neuen Partner Marketing Store gefördert werden.
Auch Greg Pearson, VP of Sales bei Intel, zeigt sich erstaunt, wie gut sich der Channel während dieser krisengeschüttelten Zeit entwickelt hat. Für ihn hat sich damit gezeigt, dass sich Menschen in schwierigen Zeiten der Technologie zuwenden.
PC-Sparte ist tot, lang lebe die PC-Sparte
Intel wird in diesem Jahr eine grosse Werbekampagne für die Ultrabooks lancieren. Geplant ist "die grösste der Unternehmensgeschichte", so Steve Dallman. Dieser Bereich soll die PC-Sparte unterstützen, nicht aber ablösen. Laut Dallman werde der Absatz für PCs ab 2015 wieder steigen, da neue Technologien von Google und Windows 8 Kunden zurückbringen würden. (Linda von Burg, London)

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