Intentia holt "Entwicklungshilfe" bei IBM und Symphony Services (Update)

11. Mai 2005, 15:49
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Das schwedische Softwarehaus Intentia International, Hersteller der ERP-Lösung "Movex", hat mit IBM Schweden sowie dem in den USA basierten Offshore-Entwicklungsspezialisten Symphony Services einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Das schwedische Softwarehaus Intentia International, Hersteller der ERP-Lösung "Movex", hat mit IBM Schweden sowie dem in den USA basierten Offshore-Entwicklungsspezialisten Symphony Services einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.
Beide Unternehmen werden Intentia Offshore-Ressourcen zur Verfügung stellen, IBM ausschliesslich für die Produktentwicklung, Symphony Services für Produktentwicklung und Kundensupport. Insgesamt sollen letztendlich 250 Offshore-Mitarbeiter, wahrscheinlich vor allem in Indien, für Intentia tätig sein und die Leute von Intentia ergänzen.
Bisher arbeiteten gemäss Intentia "einschließlich der bereits über die Umstrukturierung benachrichtigten Mitarbeiter" 452 Leute in diesen beiden Bereichen.
Wieviele kommen dazu, wieviele müssen gehen?
Durch die Nutzung von Offshore-Ressourcen will Intentia die Kapazität für die Anwendungsentwicklung erhöhen und der Kundensupport verbessern. Dies soll aber gemäss Bertrand Sciard, CEO von Intentia International, bewerkstelligt werden, ohne die Gesamtausgaben für Produktentwicklung und Kundensupport erhöhen zu müssen.
Inside-channels.ch schliesst daraus, dass zumindest einige der bisherigen Intentia-Mitarbeitenden aus diesen Bereichen abgebaut werden.
Update: Inzwischen hat Intentia zu unserer Vermutung Stellung genommen, gibt aber auch weiterhin keine genaueren zahlen bekannt. Hier die Stellungnahme von Intentia: "Im Rahmen des 2004 vereinbarten Umstrukturierungsplan ist die Vereinbarung mit IBM und Symphony Services ein entscheidender Weg zu deutlichen Qualitätsverbesserungen. Alle Mitarbeiter sind im Zuge dessen über unsere Strategie, Intentia zu einem stark international operierenden Unternehmen zu machen, informiert. Dieses geht einher mit neuen Partnerschaften, Umstrukturierungen oder anderen Veränderungen im Unternehmen. Der momentane Fokus liegt aber eindeutig in der Optimierung von Kundenservice und Produktqualität und nicht in Entlassungen in großem Umfang. Nur so schaffen wir den Rahmen für weitere Expansion und vermitteln neuen wie bestehenden Kunden das Vertrauen, in unsere Produkte und Services zu investieren."
(hjm)

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