Interdiscount feiert 50-jähriges Bestehen

20. Juli 2020, 12:10
  • channel
  • e-commerce
  • detailhandel
  • interdiscount
image

Der Heimelektronik-Händler beschäftigt heute rund 1750 Mitarbeitende und ist auch im B2B-Bereich aktiv.

1970 ist Interdiscount aus einem Zusammenschluss von fünf Fotofachketten und einem Fotolabor als Discounter für Heimelektronik in der Schweiz entstanden. Wie die gesamte Branche habe man sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten markant gewandelt, schreibt Interdiscount in einer Mitteilung.
Mittlerweile ist das zur Coop gehörende Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf rund 1750 Mitarbeitende angewachsen – inklusive 325 Lernende. Vergangenes Jahr erwirtschaftete Interdiscount einen Umsatz von 1,05 Milliarden Franken. Der Händler betreibt 200 Filialen und seit 1997 auch schon einen Onlineshop. Dieser habe sich innert weniger Jahren zu einem wichtigen Verkaufskanal entwickelt.
Als Meilenstein in der 50-jährigen Geschichte bezeichnet das Unternehmen den Bau eines neuen Logistikzentrums. Gemeinsam mit dem ebenfalls zu Coop gehörenden Heimelektronik-Unternehmen Microspot nahm Interdiscount 2018 ein vollautomatisiertes Logistik-Zentrum in Jegenstorf in Betrieb. Dies sorge dafür, dass Bestellungen jeweils am Folgetag in den Filialen oder bei den Kunden zu Hause ankommen. 
Seit einigen Jahren ist Interdiscount auch im Geschäftskundenbereich aktiv und hat 2014 ein entsprechendes Programm lanciert. Zuletzt konnte sich das Unternehmen auch einen Grossauftrag der SBB sichern. Bis zu 122'000 Smartphones und Tablets wird Interdiscount dem Bahnunternehmen in den nächsten fünf Jahren liefern. 
Das 50-jährige Firmenbestehen falle in ein aussergewöhnliches Jahr, schreibt Interdiscount. Während der stationäre Handel stehen geblieben sei, habe der Onlinehandel stark zugelegt und das Unternehmen gefordert. Mitarbeitende aus den Verkaufsstellen hätten zwischenzeitlich in der Logistik und im Service-Bereich ausgeholfen. 

Loading

Mehr zum Thema

image

Fujitsu spaltet seine Business Group auf

Der japanische IT-Dienstleister teilt seine Global Solutions Business Group in zwei separate Einheiten auf. Damit will Fujitsu schneller auf Bedürfnisse reagieren können.

publiziert am 6.2.2023
image

Vertragsauflösung in UK: Bei Atos könnten viele Stellen wegfallen

Ein auf potenziell 18 Jahre angelegter Vertrag zwischen der britischen Pensionskasse und dem IT-Dienstleister wurde nach 2 Jahren aufgelöst. Medien gehen von 1000 Stellen aus, die gefährdet sind.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

Rapid7 prüft offenbar einen Verkauf

Der Security-Anbieter erwägt laut Medienberichten Optionen für einen Verkauf. Dabei soll auch eine Übernahme durch Private-Equity-Investoren infrage kommen.

publiziert am 2.2.2023