InterGGA landet bei Quickline

31. Oktober 2013, 14:56
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Quickline wächst weiter: InterGGA verabschiedet sich von ImproWare und wird Quadruple Player unter dem Dach von Finecom/Quickline.

Quickline wächst weiter: InterGGA verabschiedet sich von ImproWare und wird Quadruple Player unter dem Dach von Finecom/Quickline.
Der Baselbieter Provider InterGGA hat nach einer längeren Evaluierungsphase einen Partner gefunden, um den Sprung zum Quadruple Player zu schaffen. Das Unternehmen bezieht Produkte und Dienstleistungen künftig nicht mehr vom Pratteler Provider ImproWare, sondern beim Kabelnetzverbund Finecom/Quickline. In einer Mitteilung an die Kunden äussert ImproWare Bedauern für den Entscheid von InterGGA. Anfang Jahr hatte InterGGA einen Streit mit ImproWare für sich entschieden.
In einer Mitteilung spricht InterGGA von einem "richtungsweisenden Providerentscheid in der Nordwestschweiz", denn damit geht die Konsolidierung im Schweizer Kabelnetzmarkt in die nächste Runde. Der Quickline-Verbund, der in letzter Zeit stark gewachsen ist, legt weiter zu.
Unabhängigkeit entscheidend
"Wir werden Aktionär bei Quickline und haben somit ein Mitspracherecht", erklärt InterGGA-Chef Gregor Schmid auf Anfrage. Man habe bei der Evaluierung auch die Angebote von ImproWare und UPC Cablecom in Betracht gezogen. In Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Mitbestimmungsrecht und Unabhängigkeit sei das Quickline-Angebot aber das beste gewesen, sagt Schmid.
Der Wechsel von ImproWare zu Quickline wird voraussichtlich Ende 2014 oder Anfang 2015 stattfinden. "Wir werden den laufenden Vertrag mit ImproWare respektieren", sagt Schmid. Danach wird InterGGA den 44'000 Kunden Internet, Mobilfunk- und Festnetz-Telefonie sowie Digital-TV ("Verte") von Quickline anbieten. Ausserdem sind InterGGA/Quickline-Shops in der Region in Planung. Um KMU zu bedienen, werde man mit EBM Telecom zusammenarbeiten. EBM Telecom gehört ebenfalls seit kurzem zu Quickline.
Mit InterGGA als neuen Partner in der Nordwestschweiz wächst der Quickline-Verbund damit auf 21 Netzbetreiber und deckt neu knapp 400'000 Haushalte ab. (Maurizio Minetti)

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