Interne SBB-Software weiterhin verbesserungswürdig

14. April 2010, 10:03
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Die SBB-Angestellten sind zufrieden mit Microsoft Office, bemängeln aber die Trägheit der Grundfunktionen von Opus.

Die SBB-Angestellten sind zufrieden mit Microsoft Office, bemängeln aber die Trägheit der Grundfunktionen von Opus.
Die SBB hat Ende 2009 eine weitere Umfrage unter den Informatikanwendern durchgeführt, um herauszufinden, ob sich die Akzeptanz der internen Benutzeroberfläche Opus ("Office Plattform Unternehmensweit Standardisiert") verbessert hat. Wie es in der aktuellen Ausgabe der 'SBB-Zeitung' nun heisst, ergab die Umfrage eine Durchschnittsnote von 4,36 auf der Sechserskala. 2008 erhielt Opus die Note 4,34.
"Langsam, aber sicher geht es aufwärts mit der Zufriedenheit der Informatikbenützer", heisst es in der Hauszeitung. An der freiwilligen Umfrage nahmen rund 40 Prozent aller Informatikanwender teil – also rund 6600 Angestellte. 2008 hatten sich 7800 Personen an der Umfrage beteiligt.
Verbesserungswürdig
Knapp 17'000 SBB-Angestellte erledigen ihre Arbeit über die Software Opus. Das Citrix-basierte System, das seit Jahren wegen seiner Trägheit in der Kritik steht, wird für alle wichtigen Aufgaben wie zum Beispiel die Bearbeitung von Ticketverkäufen und Reservationen verwendet. Auch auf Microsoft Office, das kürzlich die veraltete Eigenentwicklung "Memo" abgelöst hat, greift man über Opus zu. Das Mail- und Kalenderprogramm von Microsoft ist denn auch die beliebteste Anwendung, wie aus der Umfrage hervorgeht.
Verbesserungen wünschten hingegen viele bei der Leistungsfähigkeit und Funktionalität der Endgeräte, den Geschäftsanwendungen und dem Bestellprozess. Das sind in der Tat Probleme, die schon seit einiger Zeit bestehen. Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Opus dürfte eine der primären Aufgaben des neuen SBB-Informatikchefs Peter Kummer sein. (Maurizio Minetti)

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