Internet-Konferenzen setzen sich durch

27. Oktober 2005, 09:05
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Sinkende Preise und bessere Funktionen der Systeme für Web-Conferencing.

Sinkende Preise und bessere Funktionen der Systeme für Web-Conferencing.
Sich über Internet zu treffen und zu diskutieren ist mehr als eine günstigere Alternative zu Geschäftsreisen. Denn die reifer werdenden Software-Pakete für "Web-Conferencing" haben heute Funktionen, die selbst gegenüber "echten" Meetings Vorteile bringen.
So bieten immer mehr Web-Conferencing-Tools Konferenzschaltungen über IP-Telefonie wie auch über konventionelle Telefonienetze, man kann während einer Internet-Konferenz Files zeigen und austauschen, sich gegenseitig die Kontrolle über einen PC gewähren, Abstimmungen veranstalten und vieles mehr.
So glaubt die grosse Marktforschungsfirma Gartner, dass bis in drei Jahren Web-Conferencing-Tools in Grossfirmen zum Standard gehören werden. Heute werden gemäss Gartner bereits jährlich 500 Millionen Dollar für Web-Conferencing Software ausgegeben.
Spezialisten vs. Microsoft & Co.
Noch tummeln sich eine ganze Reihe von Anbietern im Markt für Systeme, die Internet-Konferenzen erlauben. An führender Stelle sind Microsoft, IBM und Oracle zu nennen, die Funktionen für Web-Conferencing in ihre "Collaboration"-Systeme wie Exchange und Lotus eingebaut haben. Weitere gewichtige Player sind Cisco mit "MeetingPlace", Citrix ("GoToMeeting") und Macromedia/Adobe.
Die grossen Software-Hersteller werden von einer ganzen Reihe von Spezialisten herausgefordert, zum Beispiel dem Anbieter von Videokonferenz-Hardware Polycom. Mit dem deutschen Hersteller Netviewer hat es nach eigenen Angaben zum ersten Mal auch ein europäischer Anbieter in die Marktübersicht von Gartner geschafft. Netwiever ist auch in der Schweiz aktiv und kann hierzuland auf prominente Kunden wie Swisscom Mobile, Novartis, PwC, Hotelplan oder Danzas verweisen. (Christoph Hugenschmidt)

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