Internet-Speed: Schweden überholt die Schweiz

25. März 2015, 14:39
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Der neuste "State of the Internet"-Bericht zeigt, dass die Schweiz in Sachen Internet-Speed im deutschsprachigen Raum führend bleibt.

Der neuste "State of the Internet"-Bericht zeigt, dass die Schweiz in Sachen Internet-Speed im deutschsprachigen Raum führend bleibt.
Akamai erfasst jeweils vierteljährlich den globalen "State of the Internet" und erstellt dazu Statistiken zur weltweiten Internetnutzung. Die Daten informieren über diverse Kriterien wie etwa die Internet-Geschwindigkeit in den einzelnen Ländern oder etwa die Zahl der DDoS-Attacken und die IPv6-Adaption.
Was die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit betrifft, führte die Schweiz im dritten Quartal die europäische Liste mit 14,5 Mbit/s an. Nach drei Quartalen der Dominanz ist nun aber Schluss: Schweden hat mit einem durchschnittlichen Speed von 14,6 Mbit/s die Schweiz überholt. Schweden verbesserte sich damit um 3,5 Prozent, während der durchschnittliche Speed in der Schweiz im Schlussquartal wie schon im dritten Quartal nach wie vor bei 14,5 Mbit/s lag.
Im vierten Quartal 2014 lag die weltweite durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit das dritte Quartal in Folge oberhalb der Breitband-Schwelle von 4 Mbit/s. Im Vergleich zum Vorquartal legte sie damit um 0,7 Prozent zu und erreichte 4,5 Mbit/s. Lag die Schweiz im dritten Quartal global gesehen noch auf Platz vier hinter Südkorea, Hongkong und Japan, hat uns Schweden nun auch auf der globalen Liste überholt (Grafik).
Die hiesige Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,5 Mbit/s bleibt jedoch ein guter Wert und immerhin entspricht der Speed einem Jahresplus von 21 Prozent. Zum Vergleich: Österreich erzielte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von lediglich 9,8 Mbit/s und somit ein Wachstum von 3,9 Prozent. Weltweit lag die Alpenrepublik damit auf Rang 24. Deutschland figuriert auf Platz 29.
Bei den durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeiten konnten die Länder der DACH-Region im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zulegen. Spitzenreiter ist auch hier wieder die Schweiz mit 57,0 Mbit/s und einem Zuwachs von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (mim)

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