Internet-Speed: Schweiz bleibt top

9. Januar 2015, 08:59
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Global gesehen rutscht die Schweiz zwar auf Platz vier, doch in Europa gibts sonst nirgends eine so hohe Verbindungsgeschwindigkeit wie in der Schweiz.

Global gesehen rutscht die Schweiz zwar auf Platz vier, doch in Europa gibts sonst nirgends eine so hohe Verbindungsgeschwindigkeit wie in der Schweiz.
Vierteljährlich veröffentlicht der Internet-Dienstleister Akamai den sogenannten "State of the Internet"-Bericht. Die aktuelle Ausgabe des dritten Quartals liegt nun vor. Sie zeigt unter anderem, dass die weltweite durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit zum zweiten Mal in Folge die Breitbandschwelle von 4 Mbit/s überschreitet. Akamai misst jeweils die Durchschnitts-Geschwindigkeit sowie die durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit.
Im zweiten Quartal in Folge lag die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit weltweit bei 4,5 Mbit/s. Die Schweiz führt die europäische Liste mit einem durchschnittlichen Speed von 14,5 Mbit/s knapp vor Schweden (14,1 Mbit/s) an. Hierzulande wuchs die Durchschnittsgeschwindigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent. Es ist das dritte Quartal in Folge, dass die Schweiz die Liste der europäischen Ländern anführt. Allerdings hat sich der Schweizer Wert im Vergleich zum Vorquartal um 2,6 Prozent verschlechtert, so dass die Schweiz global gesehen auf den vierten Platz hinter Japan rutschte (Grafik). Europaweit war im dritten Quartal 2014 ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen. Irland legte mit einem Plus von 47 Prozent am meisten zu.
Was die durchschnittlichen Spitzenwerte betrifft, lag Rumänien europaweit an erster Stelle mit 58,7 Mbit/s. Auf über 50 Mbit/s kamen auch die Länder Schweiz (54,4 Mbit/s), Schweden (54 Mbit/s), die Niederlande (53,3 Mbit/s), Belgien (52,7 Mbit/s) und Irland (50,4 Mbit/s). Bei den "High Broadband"-Verbindungen mit Geschwindigkeiten von mehr als 10 Mbit/s lag im dritten Quartal 2014 in Europa die Schweiz an erster Stelle. 54 Prozent aller Verbindungen erreichten hier solche Geschwindigkeiten. Einen Wert von über 50 Prozent konnten in Europa ansonsten nur noch die Niederlande mit 53 Prozent verzeichnen.
Der Bericht enthält noch weitere Daten und Informationen. Den ganzen Report gibt es hier. (mim)

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