Intrum Justitia ermöglichte digitales Onboarding für ICO von Modum.io

9. Oktober 2017 um 14:18
  • innovation
  • blockchain
  • finma
image

Modum.

Modum.io wollte einen "Vorzeige Initial Coin Offerings (ICOs)" durchführen. Dafür setzte das im Blockchain-Bereich aktive Unternehmen auf eine Lösung von Intrum Justitia. Die Technologie des Anbieters von Kredit-Management-Dienstleistungen ermöglichte es Modum.io ein digitales Onboarding anzubieten. Die Identifikation der Kunden erfolgte via live Videochat und die Kunden signierten die zu unterzeichnenden Dokumente rechtsgültig im selben Prozess per qualifizierter elektronischer Unterschrift, so die Mitteilung. Damit habe man als erster in der Schweiz einen vollständig digitalen Prozess für die Registrierung von Coin Holdern angeboten.
Damit wollte man die am ICO teilnehmenden Personen zweifelsfrei und nach geltenden Standards identifizieren. Mit dem Angebot versuche Modum.io regulatorische Anforderungen an künftige ICOs zu antizipieren, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
"Wir freuen uns, dass Modum.io als Corporate Member der Bitcoin Association Switzerland erfolgreich einen technologischen Vorzeige-ICO durchgeführt hat und wünschen uns, dass sich deren Vorgehen als Standard für ICOs zu etablieren vermag", kommentiert Lucas Betschart, Präsident der Bitcoin Association.
Die Ankündigung kommt kurz nachdem die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma bekannt gegeben hat, ICOs unter die Lupe zu nehmen. "Momentan sehen sich ICOs weltweit mit Rechtsunsicherheiten konfrontiert. Die Schweiz könnte mit einer rasch greifenden Regulierung bei der Standortwahl für Blockchain-Startups matchentscheidend mitwirken und damit die zukünftige Ausrichtung des Finanzplatzes Schweiz wegweisend prägen", glaubt Ralf Zellweger, Senior Manager Business Development bei Intrum Justitia. Die Technologie, die für das digitale Onboarding zum Einsatz komme, könnte auch bei einem klassischen Börsengang angewendet werden, wie Zellweger ergänzt. (kjo)

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Schweizer Medtech Rivia hat 3 Millionen Euro eingesammelt

Die Analytics-Plattform des Startups soll die Datenerfassung, -einsicht und -auswertung bei klinischen Studien effizienter gestalten. Das frische Geld fliesst in das Produkt und den Kundendienst.

publiziert am 12.6.2024
image

Grosse Finanzspritze für Robotaxis von Cruise

Der Mutterkonzern General Motors investiert weitere 850 Millionen Dollar in sein Startup für autonomes Fahren. Damit wird nach einem folgenreichen Unfall für Zeit gesorgt.

publiziert am 12.6.2024
image

Apple will KI auf das iPhone bringen

Der Konzern spricht dabei nicht von Artificial Intelligence, sondern von Apple Intelligence. Verfügbar sind die neuen Funktionen ab Herbst.

publiziert am 11.6.2024
image

Zürcher Chip-Startup Synthara sammelt 11 Millionen

Das Spin-off der ETH und Universität Zürich will mit seiner Technologie leistungsfähigere Halbleiter ermöglichen. Diese sollen nicht zuletzt bei KI-Anwendungen zum Einsatz kommen.

publiziert am 10.6.2024