IP-Telefone: Cisco und dann lange nichts

22. Juni 2005, 09:10
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Im ersten Quartal 2005 sind gemäss IDC in Europa 297'500 IP-Telefone ausgeliefert worden, 17,9 Prozent mehr als im vierten Quartal 2004.

Im ersten Quartal 2005 sind gemäss IDC in Europa 297'500 IP-Telefone ausgeliefert worden, 17,9 Prozent mehr als im vierten Quartal 2004. Der Umsatz stieg allerdings um lediglich 2,9 Prozent auf 79,3 Millionen Dollar, da wie bei ICT-Hardware üblich auch bei IP-Telefonen die Durchschnittspreise rasch sinken.
Für diesen Trend, der sich auch in den nächsten Quartalen fortsetzen dürfte, gibt es gemäss IDC zwei Hauptgründe: Erstens würden die Unternehmen dazu tendieren, IP-Telefone mit allen Funktionalitäten – also die teureren Modelle – nur dort zu installieren, wo es auch Sinn macht, und zweitens würden einige Hersteller die Hardware für IP-Telefonie-Projekte gegenwärtig zu Discountpreisen anbieten.
Cisco ist der eindeutige Dominator unter den Hardwareherstellern und hatte im ersten Quartal nach Einheiten gerechnet einen Marktanteil von 52 Prozent, 0,6 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Auch der zweitgrösste Hersteller von IP-Telefonen, Avaya, konnte seinen Marktanteil um 0,9 Prozent steigern, liegt aber mit 12,6 Prozent Marktanteil weit hinter Cisco. (hjm)

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