iPads für Zürcher Polizisten

16. Mai 2013, 15:11
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Die Zürcher Polizeikorps sind schweizweit die ersten, die flächendeckend die elektronische Rapportierung mittels iPad einführen.

Die Zürcher Polizeikorps sind schweizweit die ersten, die flächendeckend die elektronische Rapportierung mittels iPad einführen.
Polizisten im Kanton Zürich schreiben ihre Rapporte künftig vermehrt auf iPads. Die Kantonspolizei Zürich, die Stadtpolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben heute das Projekt "Rapportierung+" vorgestellt. Mit dem Apple-Tablet können die Polizistinnen und Polizisten bei einigen Delikten ihre schriftlichen Aufgaben vor Ort "praktisch abschliessend erledigen", so eine Mitteilung.
Rapporte von häufig vorkommenden Delikten können neu direkt am Ort des Geschehens mit den elektronischen Formularen erfasst werden. Ausgerüstet werden Polizistinnen und Polizisten, die häufig am Ereignisort Tatbestände aufnehmen, wie zum Beispiel Einbruch- und Ladendiebstähle, Sachbeschädigungen oder Hausfriedensbrüche. Die Daten werden über eine verschlüsselte Verbindung an das Rapportierungssystem "Polis" übermittelt. Der private Gebrauch der Geräte sei im begrenzten Rahmen gestattet, aber Dienste wie Facebook oder iCloud seien zum Schutz der verschlüsselten Daten gesperrt, schreibt die 'NZZ'.
Pionierprojekt
Nachdem man Notebooks, Tablets und auch digitale Schreibmittel evaluierte, kamen die Polizeien zum Schluss, dass das iPad die "sicherste und geeignetste Gerät" ist. Eine Auswertung der Rückmeldungen der Testpersonen habe ergeben, dass 97 Prozent die Ausrüstung mit iPad als sinnvoll oder sehr sinnvoll erachten.
Nach eigenen Angaben sind die Zürcher Polizeikorps damit schweizweit die ersten, die flächendeckend die elektronische Frontrapporterstattung mittels iPad einführen. 1700 Geräte wurden insgesamt beschafft. Die Frontpolizisten sollen die Geräte in den kommenden Wochen erhalten. (mim)

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