iPhone 3G ist teuer - für Telcos

23. Juni 2008, 09:21
  • telco
  • iphone
image

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T subventioniert jedes verkaufte iPhone 3G mit satten 325 Dollar.

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T subventioniert jedes verkaufte iPhone 3G mit satten 325 Dollar. Dies behauptet ein Analyst der Bank Sal Oppenheimer gemäss 'Tech Trader Daily' von Barron's. Normalerweise subventionieren Telcos die Geräte mit ungefähr 200 Dollar. Zusätzlich bezahlt AT&T gemäss der Bank zusätzliche 100 Dollar Provision für alle Neuverträge, die in Apples Ladengeschäften abgeschlossen werden.
AT&T geht das teure Geschäft mit Apple ein, weil man einerseits auf die Gewinnung von Neukunden hofft und andererseits glaubt, dass iPhone-User einen höheren durchschnittlichen Umsatz generieren, als mit den Benützern von anderen Mobiltelefonen. (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023
image

IX-Betreiber warnen vor Big-Tech-Beteiligung an der Infrastruktur

Während Telcos wie Swisscom eine Entschädigung für den ver­ur­sachten Traffic verlangen, sehen europäische Internet- und IX-Provider darin eine Schwächung der Infrastruktur.

publiziert am 4.1.2023