iPhone App der CS mit Zahlungsfunktion

4. Mai 2012, 13:58
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Lange gab es hierzulande keine Bank, die eine App mit Zahlungsfunktion anbot.

Lange gab es hierzulande keine Bank, die eine App mit Zahlungsfunktion anbot. Bislang machte man sich stets Sorgen um die Sicherheit. Doch langsam beginnen die Banken, diese Hürde zu überwinden. Eine der ersten Banken, die nun eine App mit Zahlungsfunktion anbietet, ist die Credit Suisse.
Wie 'Finews.ch' schreibt, lassen sich mit der iPhone App neu Zahlungen vornehmen, allerdings nur mit orangen Einzahlungsscheinen. Immerhin kann bei der CS die Zahlung auf dem iPhone bis zum Schluss abgewickelt werden, während etwa bei der UBS die Zahlungen noch via E-Banking bestätigt werden müssen, schreibt das Finanzportal. "Uns war dabei wichtig, dass Zahlungen vollständig via iPhone getätigt werden können. Daher sind wir mit der jetzigen Lösung sehr zufrieden", wird Marc Siegrist, Leiter Online-Banking-Projekte und Innovationen im Online-Banking bei der CS, zitiert.
Zur weiterhin bestehenden Problematik, dass der Kunden fürs Login ein SMS auf dem gleichen Gerät erhält, sagt Siegrist: "Auf dem iPhone sind die Einheiten des Telefons, also dort wo das SMS ankommt, und jene Bereiche, wo die Applikationen laufen, strikte getrennt. Dies bedeutet, auch wenn ein Hacker in das Telefon eindringen konnte, was beim iPhone äusserst schwer ist, so kann er die SMS nicht abfangen. Die beiden Teile sind zwar physisch in einem Gerät vereint, da sie aber logisch voneinander getrennt sind, ist die Lösung sicher." Ausserdem werde durch das Verwenden einer eigenen Tastatur anstelle der Apple-eigenen Systemtastatur die Sicherheit weiter erhöht. "Ein Auslesen der Tastatureingaben ist für einen Angreifer damit nicht möglich", so Siegrist.
Die Bezahl-App gibt es vorerst nur fürs iPhone, da die CS bei Android noch Sicherheitsbedenken hat: "Apple wird viel kritisiert, dass ihr Betriebssystem geschlossen ist. Uns kommt dies entgegen, da die Applikationen so auf einer sichereren Plattform laufen. Mit Android, welches ein offenes System ist, sieht dies anders aus. Eine Trennung der einzelnen Systemteile, wie sie es bei Apple gibt, findet man hier nicht. Auch ist es einfacher für Hacker, Viren in das Betriebssystem einzuschleusen", so Siegrist zu 'Finews.ch'. (mim)

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