iPhone beflügelt Foxconn

31. März 2015, 08:41
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Der weltgrösste Zulieferer für die Elektronikbranche, Foxconn aus Taiwan, hat dank des grossen Erfolgs des neuen iPhones 2014 einen kräftigen Gewinnzuwachs erzielt.

Der weltgrösste Zulieferer für die Elektronikbranche, Foxconn aus Taiwan, hat dank des grossen Erfolgs des neuen iPhones 2014 einen kräftigen Gewinnzuwachs erzielt. Der Nettogewinn stieg um 22,3 Prozent auf 130,5 Milliarden taiwanische Dollar (4 Milliarden Franken), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Der Umsatz legte um 6,6 Prozent zu, womit Foxconn allerdings sein selbst gestecktes Ziel von 10 Prozent Plus klar verfehlte.
Das neue iPhone von Apple, das seit September auf dem Markt ist, bescherte dem US-Konzern einen Rekord-Quartalsgewinn und verkaufte sich fast 75 Millionen Mal. In der Foxconn-Bilanz machte sich das Gerät vor allem im letzten Quartal 2014 bemerkbar: In diesem Zeitraum legte der Nettogewinn im Vorjahresvergleich um 33 Prozent zu.
Nach Bekanntgabe der Jahreszahlen verlor die Foxconn-Aktie allerdings an Wert. Analysten bezweifeln, dass sich das iPhone in diesem Jahr weiterhin so gut verkauft. Zugleich sieht sich der Apple-Konzern, das früher exklusiv mit Foxconn zusammengearbeitet hatte, zunehmend nach weiteren Zulieferern um.
In diesem Jahr könnten daher auf das auch als Hon Hai bekannte taiwanische Unternehmen lediglich 69 Prozent der iPhone-Bestellungen entfallen, wie Analysten schätzen, nachdem es im vergangene Jahr rund 87 Prozent waren. Zugleich beliefert allerdings Foxconn inzwischen auch mehr andere Kunden. (sda/mim)

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