iPhone: Ein Segen für Mobilfunkanbieter

25. März 2009, 15:19
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Die US-Firma AdMob liefert Werbeflächen für Webseiten, die für den Zugang mittels mobilen Geräten (Smartphones) optimiert sind.

Die US-Firma AdMob liefert Werbeflächen für Webseiten, die für den Zugang mittels mobilen Geräten (Smartphones) optimiert sind. AdMob hat nach eigenen Angaben ungefähr 6000 Kunden (Site-Betreiber) und deshalb auch ziemlich genaue Daten darüber, mit welchen Smartphones wieviel Internet-Verkehr verursacht wird. Diese Daten werden monatlich im 'AdMob Mobile Metrics Report' veröffentlicht.
Interessant ist, wie rasch sich die Anteile der Smartphone-Betriebssyseme am "mobilen" Internet-Verkehr verändern. So kamen im August 2008 erst 10 % der weltweiten Web-Anfragen von einem iPhone. Heute (Februar 2009) sind es bereits 33 Prozent. Symbian, das Betriebssystem, das unter anderem auf den Smartphones von Nokia läuft, ist weltweit mit einem Anteil von 43 Prozent noch führend. Doch im August 2008 generierten Symbian-Handys noch 64 % aller "mobiler" Webanfragen - sie haben also massiv Marktanteile verloren. In den USA spielt Symbian übrigens nur eine kleine Rolle und erscheint nicht unter den Top-5 von AdMob.
Auf Platz 3 der für Internet-Anfragen meist gebrauchten Handy-Systeme steht Research in Motion (BlackBerry) mit 10 %, gefolgt von Microsofts Windows Mobile (7 %) und Palm. Handys mit dem von Google geförderten Open-Source-Betriebssystem Android, tragen übrigens in den USA schon fünf Prozent des Webverkehrs bei. Dies obwohl T-Mobile in den USA erst vor das erste Android-Handy lancierte.
Je einfacher das Surfen mit Smartphones ist, desto mehr mobiler Webverkehr wird generiert. So hat sich die Zahlen der Web-Anfragen, die von einem Smartphone aus kamen, in Europa seit einem Jahr knapp verdoppelt und in den USA verzweieinhalbfacht. In Asien stieg der von Smartphones generierte Internert-Verkehr um das vierfache, in Afrika gar um das fünffache.
Dass die Messung des Internet-Verkehrs, der von Smartphones generiert wird, keine exakte Wissenschaft ist, zeigt der Umstand, dass der US-Marktforcher Net Applications vor wenigen Wochen ganz unterschiedliche Zahlen veröffentlichte. (hc)

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