iPhone hacken kam das FBI günstiger als gedacht

8. Mai 2017, 15:37
  • security
  • iphone
  • apple
  • cyberangriff
image

Das FBI betrachtet die nachfolgende Summe als Verschlusssache: 900'000 Dollar.

Das FBI betrachtet die nachfolgende Summe als Verschlusssache: 900'000 Dollar. Soviel habe es bezahlt, um das iPhone zu knacken, das der Attentäter von San Bernardino benutzte.
Die Summe nannte Senator Dianne Feinstein, oberste Demokratin im Senatsausschuss, der das FBI beaufsichtigt, öffentlich letzte Woche an einem Event. Dies schreibt 'Business Insider'.
Bislang gab es dazu nur Schätzungen, diese beliefen sich auf 1,4 Millionen Dollar.
Nach wie vor wehrt sich das FBI gegen die Publikation der Summe und ebenso gegen die Bekanntgabe der für das Knacken verantwortlichen Firma. Diverse Nachrichtenagenturen haben gegen diese Geheimhaltung geklagt. Die Klagen sind noch hängig.
Das FBI wollte zur Summe bislang keine Stellung nehmen. Ein Vertreter von Senatorin Feinstein sagte ebenso nicht mehr dazu. (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

EPD-Infoplattform von eHealth Suisse gehackt

Unbekannte haben von der Website Patientendossier.ch Nutzerdaten abgegriffen. Das BAG erstattet Anzeige, gibt aber Entwarnung.

publiziert am 30.9.2022 3
image

Palantir übernimmt 230-Millionen-Auftrag, um US-Drohnen effizienter zu machen

Der opake Datenanalyse-Konzern des rechtslibertären Milliardärs Peter Thiel gibt auch in Europa wieder zu Reden. CEO Alex Karp inszeniert sich als kritischer Geist.

publiziert am 30.9.2022
image

Podcast: Sollten noch Produkte von Huawei und Kaspersky eingesetzt werden?

Wir debattieren, was es für die Schweiz bedeutet, wenn Produkte von Firmen aus autoritären Ländern eingesetzt werden. Zudem gehen wir den Transparenzinitiativen von zum Beispiel Kaspersky und Huawei auf den Grund und fragen uns: Sind die Amerikaner eigentlich besser?

publiziert am 30.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022 1