iPhone legt goldene Eier (für Apple)

22. Oktober 2008, 09:50
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Apple konnte auch in der Dreimonatsperiode, die am 27.

Apple konnte auch in der Dreimonatsperiode, die am 27. September zu Ende ging, sowohl beim Umsatz als auch beim Reingewinn kräftig zulegen. Im abgelaufenen Quartal verbuchte Apple verglichen mit der entsprechenden Periode des Vorjahrs 27 Prozent mehr Umsatz (7,9 Milliarden Dollar) und 26 Prozent mehr Reingewinn (1,14 Milliarden Dollar).
Im Vorfeld hatten viele Börsianer angenommen, dass Apple relativ stark unter dem durch die Bankenkrise verursachten Nachfragerückgang im Consumerbereich, vor allem in den USA, leiden könnte. Dass dem nicht so ist, hat Apple in grossem Masse den iPhones zu verdanken. Diese sind nicht nur für einen grossen Teil des Umsatzanstiegs verantwortlich - real hat Apple mit den Trendhandys sogar noch deutlich mehr eingenommen, als verbucht wurde.
Der Hersteller hat im abgelaufenen Quartal 6,9 Millionen iPhones verkauft, mehr als sechsmal mehr als in der gleichen Periode des Vorjahrs. Insgesamt wurden damit im iPhone-Bereich 4,6 Milliarden Dollar Umsatz erzielt, aber erst rund 800 Millionen Dollar davon auch verbucht. Da mit einem iPhone auch das Recht auf zukünftige Software-Upgrades verkauft wird, behandelt Apple iPhone-Umsätze, um einigen US-Buchhaltungsvorschriften zu genügen, wie ein Abonnement und verbucht sie nicht komplett im Quartal des Verkaufs sondern verteilt sie auf 24 Monate. (Bei Macs und iPods wird das nicht so gehandhabt.) Das heisst auch, dass das hervorragende Quartal in den nächsten Quartalsberichten nachwirken wird.
Auch in seinen anderen Geschäftsbereichen, vor allem den Mac-Computern, konnte Apple noch Wachstum verbuchen, dieses ist aber nicht mehr so steil wie früher. Apple verkaufte im abgelaufenen Quartal 21 Prozent mehr Macs und erzielte damit 17 Prozent mehr Umsatz, als vor einem Jahr. Bei den iPods stieg der Absatz um 8 Prozent und der Umsatz um 3 Prozent. (hjm)

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