Irland hat Apples Steuern eingetrieben – zähne­knirschend

18. September 2018, 14:06
image

Irland hat 13,1 Milliarden an strittigen Steuern von Apple sowie Zinsen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro eingezogen.

Irland hat 13,1 Milliarden an strittigen Steuern von Apple sowie Zinsen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro eingezogen. Doch noch liegt das Geld auf einem Treuhandkonto, denn Irland und Apple wehren sich gegen den EU-Entscheid, der zu dieser Steuernachzahlung führte.
Die Europäische Kommission hatte einige Steuer-Deals von Irland mit Apple als illegal eingestuft und entschieden, dass Irland die Vergünstigungen nachträglich vom Konzern einfordern müsse. auf Druck der EU, die Steuern von Apple zwar einzutreiben, aber weiterhin in einem Rekursverfahren gegen den Entscheid vorzugehen.
Der irische Finanzminister Paschal Donohoe teilte heute mit, dass Irland die gesamte Summe von Apple eingezogen habe. Das Verfahren wird aber noch einige Zeit dauern. Laut dem Finanzminister sind vom Staat Investmentmanager ernannt worden, die das Geld verwalten. Sie werden risikoarme Investitionsentscheidungen treffen und der irische Steuerzahler sei vor Verlusten geschützt, so Donohoe. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

APIs bei Twitter werden kostenpflichtig

Schon in weniger als einer Woche werden Entwicklerinnen und Entwickler zur Kasse gebeten. Ein Preismodell gibts noch nicht.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

AMD schlägt sich durch, Intel-CEO muss einbüssen

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage kann sich AMD gut behaupten. Beim Konkurrenten sieht es anders aus: Intel spart bei den Löhnen – auch CEO Pat Gelsinger muss einstecken.

publiziert am 1.2.2023
image

US-Flugchaos: Flugaufsicht ändert Umgang mit IT

Nach der Computerpanne im US-amerikanischen Flugverkehr nimmt die Flugaufsichtsbehörde FAA nun Änderungen an der Datenbank vor.

publiziert am 31.1.2023