Ironforge partnert mit österreichischen Rubicon IT

11. Mai 2020, 14:06
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Die Berner bieten nun auch Beratung rund um das Gever Acta Nova. Ein interessantes Geschäftsfeld.

Der Berner IT-Consultant Ironforge steigt ins potentielle Grossbusiness mit Lösungen des österreichischen Anbieters Rubicon IT ein. Dies teilt die Schweizer Firma mit. "Mit dieser Partnerschaft baut Ironforge Consulting ihre Business-Services-Strategie weiter aus", heisst es dazu in der Mitteilung.
Speziell interessant ist aus Ironforge-Sicht das Gever der Wiener namens Acta Nova. Für diese übernehme man im Schweizer Markt unter anderem Beratungsdienstleistungen.
Acta Nova kann sich zur Einnahmequelle entwickeln, da die Lösung bundesweit als "IKT-Schlüsselprojekt" namens "Genova" als einheitliches Geschäftsverwaltungssystem eingeführt wird. Für dessen Einführung sind die einzelnen Departemente beziehungsweise die Bundeskanzlei zuständig.
Neben Ironforge hat auch DXC ein Acta-Nova-Team. Aktuell läuft eine Ausschreibung, mit der mehrere Bundesämter acht Anbieter finden wollen, welche die Bundesverwaltung während 5, beziehungsweise 8 Jahren im Bereich Business-Analyse von Acta Nova unterstützen können. Das maximale, optionale Beschaffungsvolumen beträgt allein in dieser Ausschreibung 140 Millionen Franken.
Ab 2020 sollen laut Rubicon IT 30'000 Mitarbeitende aus allen sieben Departementen und der Bundeskanzlei mit dem Gever-Bundesstandard arbeiten.
Rubicon hat auch andere Produkte im Portfolio und vor einiger Zeit einen Standort in Bern eröffnet, kurz bevor die Firma 2019 einen 39-Millionen-Franken-Zuschlag im Projekt "GS-UVEK Lösungspartner E-Gov" erhalten hatte. Dies für Detailspezifikation, Realisierung und Abnahme ausgewählter Komponenten und Prozesse der E-Gov-Lösung beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK. Die Österreicher hatten im offenen Verfahren als Einzige ein Angebot eingereicht.

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