IT-Abteilungen sollen besser über Risiken informieren

10. November 2005, 15:14
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Der Security-Softwarehersteller Trend Micro hat eine Umfrage unter 1'600 nicht-professinellen Internet-Nutzern in den USA, Japan, Grossbritannien und Deutschland durchgeführt.

Der Security-Softwarehersteller Trend Micro hat eine Umfrage unter 1'600 nicht-professinellen Internet-Nutzern in den USA, Japan, Grossbritannien und Deutschland durchgeführt. Sehr viele der Teilnehmer brachten den Wunsch zum Ausdruck, von den IT-Abteilungen ihrer Betriebe besser über Gefahren wie "Phishing" informiert zu werden. Sie wollen auch wissen, wie ihre Firma sich und die einzelnem Mitarbeitenden vor Identitätsklau ("Phishing") schützt.
Ein Drittel der Befragten stellte ausserdem die Effektivität der Sicherheitsmassnahmen in ihrer Firma in Frage.
So viele "Phishing"-Attacken?
Etwas unglaubwürdig scheinen uns allerdings die Angaben über die Häufigkeit von "Phishing"-Angriffen und deren Folgen. So soll jeder vierte Angestelle von kleineren Unternehmen in Deutschland bereits Erfahrung mit versuchtem Identitätsklau, beispielsweise durch gefälschte E-Mails gemacht haben. Und fast die Hälfte (43 %) der Umfrage-Teilnehmer in den USA haben persönlich "Phishing"-Attacken erlebt.
Ein Drittel der Leute, die bereits Erfahrung mit Identitätsdieben gemacht haben, sagten gemäss Trend Micro, sie hätten persönliche Daten "verloren".
Diese, uns extrem scheinenden, Resultate könnten durch die Art der Umfrage zustande gekommen sein. Die Befragung wurde als Web-Umfrage durchgeführt. Da scheint es logisch, dass Leute, die sich von "Phishing" bedroht fühlen, eher teilnehmen also solche, die keine Erfahrung damit haben oder deren Firma eine sehr professionelle IT-Security haben. (Christoph Hugenschmidt)

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