IT-Ausgaben in Europa stagnieren im Takt der Wirtschaftsentwicklung

12. Oktober 2005, 13:52
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Mehr Budget für Security, weniger für externe IT-Fachleute.

Mehr Budget für Security, weniger für externe IT-Fachleute.
Der grosse Marktforscher Gartner hat im Vorfeld des "Gartner Symposiums" (Cannes, 7. bis 11. November) die Resultate einer Studie zum Ausgabeverhalten der IT-Abteilungen in Europa veröffentlicht. Die Resultate stimmen nicht euphorisch: Gemäss Gartner werden die europäischen IT-Ausgaben nächstes Jahr um 3 % zunehmen, also praktisch stagnieren.
Wachsen werden die Investitionen in Security-Hard- und Software, so die Marktforscher, die sich auf eine Umfrage unter 400 IT-Organisationen in Europa stützen. Ebenfalls "gesundes Wachstum" sagt Gartner für den Absatz von mobilen Geräten voraus. Weiterhin ein lukratives Theme ist Software für Systemmangement, während die Umsätze mit Server-Systemen gar sinken werden.
Die Ausgaben für die internen IT-Fachleute werden stagnieren, respektive nur um zwei Prozent zunehmen. Sparen wollen die IT-Abteilungen hingegen bei der Beschäftigung von freien IT-Spezialisten.
Die Ausgaben für Informationstechnologie sind in Europa eng an das Wachstum der Gesamtwirtschaft geknüpft, sagt Gartner-Analyst Roger Fulton. In drei Ländern, nämlich Deutschland, Spanien und Portugal, sollen die Investitions-Hahnen ein bisschen mehr aufgedreht werden (+ 6 %).
Doch Gartner warnt, dass viele der geplanten Ausgaben, zum Beispiel jene für Beratung, Aus- und Weiterbildung, nicht gebunden sind, also jederzeit wieder gestrichen werden können. (Christoph Hugenschmidt)

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