IT-Ausschreibungen: Das BBL sucht eine neue Beschaffungs­leitung

1. Oktober 2021, 13:49
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Die bisherige Leiterin verlässt die zentrale Beschaffungs­stelle des Bundes. Die Nachfolge wird das Beschaffen von Informatik­leistungen verantworten.

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) sucht eine neue Leitung für seine Beschaffungsabteilung. Das BBL stellt, neben dem Bundesamt für Strassen (Astra) und der Bundesreisezentrale, die zentrale Beschaffungsstelle der Bundesverwaltung für zivile Aufträge. Diese ist neben Büroausrüstung und Publikationen auch für die IT-Beschaffung der Bundesverwaltung zuständig.
2020 hat das BBL laut Jahresbericht für IT-Dienstleistungen Verträge in der Höhe von 633 Millionen Franken vergeben. Dazu kommen 125 Millionen Franken für Hard- und Software sowie 304 Millionen für die Wartung. Schliesslich ist das BBL auch für den Personalverleih im Bereich IKT zuständig, wofür 2020 Verträge über 48 Millionen unterzeichnet wurden.
Die neue Leitung ist neben der Team-Führung auch für die Budgetplanung sowie für Strategie und Konzepte der Abteilung zuständig. Ausserdem soll sie das Amt in Projekten und Arbeitsgruppen fachlich vertreten. Sie wird an den Leiter des Bereichs Logistik berichten.
Bislang wurde die Beschaffung mit ihrem 40-köpfige Team von Stéphanie Rey verantwortet. Die Juristin verlässt aber das Amt, wie die Pressestelle auf Anfrage bestätigt. Die neue Leitung wird auf das erste Quartal 2022 gesucht.
Die neue Beschaffungsleitung soll über einen Hochschulabschluss in BWL oder Recht verfügen und gute Kenntnisse in Sachen Beschaffungswesen oder Informatik mitbringen. Zudem soll er oder sie Führungserfahrung haben und zwei Amtssprachen sehr gut sprechen.

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