IT-Firmen zeigen sich 2016 konkursresistent

30. November 2016, 14:58
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"Bereits 3753 Firmenkonkurse", plus drei Prozent, meldet Bisnode D&B für die ersten drei Quartale des Jahres.

"Bereits 3753 Firmenkonkurse", plus drei Prozent, meldet Bisnode D&B für die ersten drei Quartale des Jahres. Rein numerisch verschwinden am meisten Betriebe im Gastgewerbe und im Handwerk.
Das Konkursrisiko bei Informatikfirmen war 2016 hingegen relativ gering, zeigt die Untersuchung des Wirtschaftsinformationsdiensts. Gerade 94 IT-Firmen verschwanden vom Markt und das Konkursrisiko ist laut Bisnode-Berechnungen vergleichsweise sehr tief.
Viele Neugründungen schaffen Arbeitsplätze
Wie aber sieht es mit Neugründungen im Schweizer Markt aus? Auch dies hat Bisnode nachgezählt. Das Resultat: Die Neugründungen von Unternehmen stiegen um zwei Prozent auf 33‘750 an. Davon entfielen in den ersten neun Monaten 1666 auf die IT-Branche.
Unter dem Strich ist die Branche also 2016 bislang um 1572 Firmen gewachsen. Die Anzahl geschaffene Arbeitsplätze durch diese Startups wird im Bisnode-Bericht nicht ausgewiesen. Aber da es sich um mindestens Ein-Mann-, beziehungsweise Ein-Frau-Firmen handelt, wurden also mindestens 1572 Arbeitsplätze geschaffen, vermutlich einige mehr.
Das ist eine bemerkenswerte Zahl, wenn man sie beispielsweise mit den total 1800 Mitarbeitenden von Google Schweiz vergleicht.
Laut einer neuen Analyse des Statistischen Amts des Kantons Zürichs (PDF) sollten auch die Überlebenschancen der "IT-Babies" vergleichsweise hoch sein: 56 Prozent aller im Kanton Zürich seit 2006 gegründeten IT-Firmen leben heute noch. Das ist Rang drei unter allen Branchen. (Marcel Gamma)

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