IT macht nicht (mehr) reich

24. November 2004, 12:47
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Nur ein Newcomer unter den 300 Reichsten der Schweiz kommt aus der IT-Branche.

Dank dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz" wissen wir nun endlich wieder, wer die wirklich reichen Leute in der Schweiz sind. Die Durchsicht der Liste in der neuesten Ausgabe der "Bilanz" ernüchtert: Mit Arbeit reich zu werden ist schwierig, mit Arbeit in der ICT-Branche schafft man es fast nicht unter die 300 Reichsten der Schweiz.
Ein einziger Newcomer unter den 300 Reichsten der Schweiz kommt aus der IT-Branche: George Koukis vom börsenkotierten Bankensoftware-Hersteller Temenos. Immerhin haben zwei der Superreichen Bezüge zur ICT-Welt: Walter Haefner (etwa 9 Milliarden schwer) als Grossaktionär von CA und die Erben der Winterthurer Handelsaristokraten Landolt mit Beteilungen bei Interroute und Tiscali.
Ansonsten sind die IT-Leute unter den richtigen Multimillionären dünn gesät. Mit etwas gutem Willen kann man André Kudelski dazu zählen, ganz sicher Daniel Aegerter, natürlich die Schroffs (Rotronic), Carolina Müller-Möhl (Ascom, ihre COS-Beteilung hat sie verkauft), Daniel Borel (Logitech), Hans Ulrich Lehmann (Mobilzone) und Peter Friedli (Venturetec). (Christoph Hugenschmidt)

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