IT-Manager von Security-Datenflut überfordert?

15. Mai 2006, 13:08
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Studie: Firewalls und ähnliche IT-Security-Geräte spucken zu viele Daten aus.

Studie: Firewalls und ähnliche IT-Security-Geräte spucken zu viele Daten aus.
Die britische Firma Vanson Bourne befragte im Auftrag und gemäss den Vorgaben der Firma Micromuse 700 IT-Manager in Europa zum Thema "Definition und Priorisierung von Sicherheits-Bedrohungen". Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, lässt aber doch aufhorchen. Fast ein Drittel (30 Prozent) der Befragten sagte, dass die Security-Systeme mehr Daten produzierten, als sie überhaupt sorgfältig analysieren könnten.
Über zwei Drittel der befragten Unternehmen aus fünf verschiedenen Branchen überlässt es überdies der Erfahrung der IT-Manager, die gemeldeten sicherheitsrelevanten "Ereignisse" zu priorisieren. Ausserdem scheint die Analyse all der Informationen, die Security-Systeme ausspucken, ungeheuer viel Zeit zu verschlingen. So sollen immerhin 13 Prozent der Befragten über 60 % ihrer Zeit mit der Auswertung der Security-Informationen zu verbringen.
Das Ergebnis der Untersuchung, die wir übrigens nicht im Original fanden, sondern nur als zusammenfassende Pressemeldung, dürfte ganz im Sinne von Micromuse sein. Das Unternehmen stellt nämlich Lösungen für die Überwachung von allen Komponenten in Netzwerken her. (hc)

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