IT-Pannen machen Airline-Passagiere sauer

16. November 2012 um 13:37
  • international
  • hp
image

Die US-Fluggesellschaft United Airlines wird vom IT-Pannenteufel geplagt.

Die US-Fluggesellschaft United Airlines wird vom IT-Pannenteufel geplagt. Gestern machte eine Abfertigungs-Software, die Informationen über die Beladung eines Flugzeugs an die Zentrale liefert, Probleme. Dies führte zu einigen hundert Verspätungen, verärgerten Kunden und vielen Medienberichten.
Die Airline, die 2010 aus dem Zusammenschluss von United mit Continental entstanden ist, ist dieses Jahr mehrmals wegen Informatik-Problemen aufgefallen. Im März migrierte United auf das Reservationssystem von Continental, nämlich auf SHARES von HP. Die Migration hat offenbar zu Problemen für Vielflieger-Kunden geführt. Im August führte ein Netzwerkproblem zum Totalausfall des Reservationssystem - man findet im Netz sogar ein Foto einer handgeschriebenen Bord-Karte.
Warum uns das alles interessiert? Hewlett-Packard plant, ein neues Reservationssystem für den Grosskunden American Airlines zu bauen und auch anderen Kunden wie eben Continental anzubieten. Teile für dieses System sollten allenfalls - so hoffte man zumindest - in Zürich entwickelt werden. Dort sitzen immer noch Airline-Spezialisten, die über den Kauf von EDS / Atraxis zu HP gekommen sind. (hc)

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Prozess gegen Autonomy-Gründer Lynch endet mit Freispruch

Der jahrelang anhaltende Rechtsstreit endet mit einer Überraschung.

publiziert am 7.6.2024
image

Wie sich die Big-Tech-Logos veränderten

Microsoft schwor einst auf eine Heavy-Metal-Schrift. Apple begann mit Isaac Newton. Ein grafischer Rückblick.

publiziert am 23.4.2024
image

Nachlassende Umsätze für HP, HPE und Dell

Die drei traditionsreichen US-Hardwarehersteller können gerade nicht glänzen.

publiziert am 1.3.2024
image

HPE fordert 4 Milliarden Dollar von Autonomy-Verantwortlichen

Vor einem englischen Gericht wird darüber gestritten, wie viel Geld HPE durch die Übernahme von Autonomy verloren hat. Der Betrag könnte tiefer sein, als zuvor behauptet.

publiziert am 13.2.2024