IT-Tagessätze weiter unter Druck

18. November 2009, 15:24
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Gemäss einer Umfrage von swissPRM hat die Nachfrage nach Arbeitskräften für IT-Projekte in den letzten sechs Monaten vor allem bei Banken, Versicherungen und im Pharma-Bereich zugenommen.

Gemäss einer Umfrage von swissPRM hat die Nachfrage nach Arbeitskräften für IT-Projekte in den letzten sechs Monaten vor allem bei Banken, Versicherungen und im Pharma-Bereich zugenommen.
Gemäss dem alle sechs Monate erstellten "Branchenbarometer" von swissPRM, einem Verband von in der Vermittlung von IT-Projektspezialisten tätigen Unternehmen, hat sich die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen in der Schweiz in den letzten 6 Monaten langsam stabilisiert und teilweise sogar verbessert. Vor allem bei Banken, Versicherungen und im Pharma-Bereich habe die Nachfrage über Erwarten zugenommen.
An der Umfrage, die dem Barometer zugrunde liegt, beteiligten sich rund 110 Manager und Berater von swissPRM-Mitgliedern, anderen Consultern und auch Grossunternehmen wie ZKB, Credit Suisse oder Swiss Life.
Für die nächsten sechs Monate erwarten die Umfrageteilnehmer mehrheitlich eine weitere Nachfrageerholung in den genannten Branchen sowie bei IT-Dienstleistern und Telcos. Entsprechend rechnen die Vermittler mit einer zumindest leicht steigenden Auslastung ihrer Ressourcen.
Ingesamt haben die Vermittler in der Krise deutlich mehr Personal zur Verfügung, als vorher: Während der letzten Monate bewegte sich die Zahl der Bewerbungen aus der Schweiz und aus dem EU-Raum gemäss swissPRM "auf einem markant gestiegenen Niveau". Auf Kundenseite seien weiterhin vor allem hochqualifizierte Spezialisten, wie Business-Analytiker, Projektmanager, IT-Architekten sowie Test- und Qualitätssicherungsspezialisten gefragt.
Tagessätze: Noch kein Anstieg in Sicht
Die Löhne der Spezialisten beziehungsweise die Tagessätze sind allerdings gemäss dem Barometer in den letzten sechs Monaten mehrheitlich gesunken und bleiben wohl weiter unter Druck. 62 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass die Tagessätze abgenommen haben, und nur vier Prozent das Gegenteil. Für die nächsten sechs Monate rechnen 44 Prozent mit weiter sinkenden Tagessätzen, und nur 3 Prozent mit einem Anstieg der Preise. (hjm)

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