IT trotzt den Sparmassnahmen des Nationalrates

2. Juni 2005, 08:05
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Das IT-Budget des Bundes wird nicht um 34 Millionen Franken gekürzt.

Das IT-Budget des Bundes wird nicht um 34 Millionen Franken gekürzt.
Gestern beriet der Nationalrat über das Entlastungsprogramm 2004 (EP 04). Diskutiert wurde darüber, in welchen Sektoren von 2006 bis 2008 gespart werden soll. Eine knappe Kommissionsmehrheit schlug vor, bei der IT zu sparen. 2006 sollten 8 Millionen, 2007 12 Millionen und 2008 14 Millionen Franken weniger in die Informatik des Bundes investiert werden. Mit 81 zu 70 Stimmen wurde dieses Vorhaben aber zurückgewiesen.
Bundesrat Hans-Rudolf Merz betonte, dass es beim Bund viele veraltete Applikationen gebe und bei der IT grundsätzlich immer die wirtschaftlichste Lösung den Zuschlag erhielte. "Im IT-Bereich sparen wir bereits enorm", sagte der Bundesrat. Luc Recordon von den Grünen wies auf "gute freie Software" wie Linux hin. Damit könne man vernünftig sparen. Die SVP sprach sich hingegen für eine Kürzung der IT-Kosten aus. (mim)

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