IT-Umbau bei Novartis

24. April 2014, 14:08
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Der Pharma-Riese baut eine Shared-Services-Organisation auf, welche auch die IT umfassen wird. Auswirkungen auf die Stellen-Anzahl noch unbekannt.

Der Pharma-Riese baut eine Shared-Services-Organisation auf, welche auch die IT umfassen wird. Auswirkungen auf die Stellen-Anzahl noch unbekannt.
Novartis hat heute anlässlich der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen die Schaffung einer Shared-Services-Organisation unter dem Namen Novartis Business Services (NBS) bekannt gegeben. Darin werden diverse Dienstleistungen vereint, die aktuell über verschiedene Divisionen verteilt sind - dazu zählen Einkauf, IT-Dienste, Rechnungswesen, Immobilienunterhalt oder Lohnwesen. Geleitet wird NBS vom Novartis-Veteranen André Wyss, der direkt an CEO Joseph Jimenez rapportiert. Rund 7000 Mitarbeitende wird die Shared-Services-Organisation umfassen.
Wie viele Stellen durch NBS weltweit und in der Schweiz eingespart werden, war am Donnerstag nicht in Erfahrung zu bringen. Bisher gebe es keinen Entscheid über die Mitarbeiterzahl oder potenzielle Synergien durch die Gründung von NBS, hiess es beim Pharmakonzern auf Anfrage. Es gebe "viele Funktionen, die in allen Divisionen gleich sind, und dies eröffnet uns grosse Möglichkeiten, noch effizienter zu operieren", heisst es aus Basel. Die Reduktion der Mitarbeiterzahl sei aber nicht das primäre Ziel von NBS. Der Zweck der Initiative sei vielmehr, die Profitabilität zu steigern und Ressourcen freizusetzen, die in die Förderung von Wachstum und Innovation reinvestiert werden können. Die neue Organisation soll harmonisierte, hochwertige Unternehmensdienstleistungen zu niedrigeren Kosten erbringen.
Für die Mitarbeitenden, die zu NBS wechseln, sollen die Berichtsrichtlinien per Juli 2014 geändert werden. Die Finanzsysteme des Konzerns sollen bis Januar 2015 vollständig auf NBS umgestellt sein. (mim)

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