Itelligence: Reorganisation in USA nagt am Gewinn

26. April 2018, 14:50
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Der SAP-Berater Itelligence hat im ersten Quartal dieses Jahres beim Umsatz um 6,8 Prozent auf 220,1 Millionen Euro zugelegt.

Der SAP-Berater Itelligence hat im ersten Quartal dieses Jahres beim Umsatz um 6,8 Prozent auf 220,1 Millionen Euro zugelegt. Nach eigenen Angaben schrumpfte hingegen der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (Ebita) um 17,4 Prozent von 9,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf noch 7,6 Millionen Euro. "Insbesondere die Reorganisationskosten in den USA von rund 2 Millionen Euro (haben) das erste Quartal 2018 belastet", heisst es in einer Mitteilung.
Als wichtigster Umsatztreiber wird der um fünf Prozent auf 106,2 Millionen Euro gewachsene Bereich Managed Services genannt. Ihm folgt das Beratungsgeschäft mit 92,8 Millionen Euro (plus 3,9 Prozent). Im Lizenzgeschäft habe man in ersten Quartal dieses Geschäftsjahres sogar um fast 30 Prozent auf 15,2 Millionen Euro zulegen können, heisst es weiter. Noch besser habe es im Sektor "Cloud Subscription" ausgesehen, der – allerdings auf niedriger Basis gestartet – um satte 92 Prozent auf 4,8 Millionen Euro zugelegt habe.
Umsatzträger ist zu fast 50 Prozent die DACH-Region, die im Vergleich mit dem Vorjahr diesmal "nur" um 5,7 Prozent auf inzwischen 105,4 Millionen Euro zulegen konnte. An dieser Umsatzsteigerung war das Schweizer-Geschäft mit 11,1 Millionen Franken oder umgerechnet rund 10 Millionen Euro beteiligt, teilt die Itelligence-Pressestelle auf Anfrage mit. Insgesamt, schreibt das Unternehmen, halte man weiter am prognostizierten Jahresgesamtumsatz 2018 von 920 bis 930 Millionen Euro fest und erwarte eine EBITA-Marge von rund 5,5 Prozent. (vri)

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