iWatch und Co: Hersteller erwarten heissen Herbst

24. Juni 2014, 09:15
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Tragbare Elektronik beziehungsweise "Wearables" wie die erwartete iWatch von Apple werden die zweite Hälfte dieses Jahres prägen, glaubt die Szene der taiwanischen IT-Fabrikanten.

Tragbare Elektronik beziehungsweise "Wearables" wie die erwartete iWatch von Apple werden die zweite Hälfte dieses Jahres prägen, glaubt die Szene der taiwanischen IT-Fabrikanten. Einem DigiTimes-Bericht nach haben neben Apple auch Samsung, Epson, Sony, Acer, Asustek oder Adidas ihre ursprünglichen Pläne für Produktneuheiten in der ersten Jahreshälfte auf den Herbst verschoben. Unter Berufung auf Insider aus der Lieferkette heisst es in dem Artikel, dass sich die Anbieter auf einen harten Wettbewerb im dritten Quartal vorbereiten. Eine ganze Reihe von neuen Produkten verschiedener Hersteller dürfte gleichzeitig auf den Markt kommen. Dieser "Clash der Titanen" könnte zu intensiven Preiskämpfen führen und damit die Nachfrage befeuern.
Zulieferer komplett ausgebucht
Auch bei den Chip-Herstellern wie Qualcomm bereitet man sich bereits auf das lukrative Vorweihnachtsgeschäft vor. Zudem bringen sich Auftragshersteller wie die unter anderem für Apple produzierende Foxconn (Hon Hai Precision Industry), aber auch Pegatron, Quanta sowie Inventec rechtzeitig in Stellung. Komponenten-Zulieferer wie Chenming Mold, shin Zu Shing (SZS), Catcher, Foxlink, Winbond oder Faraday zeigen sich dem Insider zufolge zuversichtlich, was den zu erwartenden Absatz mit tragbarer Elektronik angeht.
Um den Run auf die mit Spannung erwarteten Gadgets bis Jahresende zu bewältigen, soll die Massenproduktion der Geräte bereits im August anlaufen. Anbieter, die sich bislang noch immer nicht entschieden haben, entsprechende tragbare Neuheiten auf den Markt zu bringen, müssen sich demnach auf lange Lieferzeiten einstellen, da die meisten Auftragshersteller bereits komplett ausgebucht seien. Die erwartete iWatch von Apple soll Prognosen nach bis Jahresende rund vier Millionen Mal über die Ladentische gehen und einen neuen Trend setzen. (pte/hjm)

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