iWay lanciert 10-Gbit/s-Angebot

1. April 2020 um 12:10
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Der Zürcher Provider hat ein weiteres Jahr mit Wachstum hinter sich. 2020 könnte die Corona-Krise ebenfalls zum Umsatzwachstum beitragen.

Der Zürcher Internet-Provider iWay will Kunden mit Glasfaseranschluss per 1. Mai deutlich höhere Bandbreiten anbieten als bisher. Geplant sind Abonnements mit 2.5, 5 oder 10 Gbit/s Down- und Upload-Geschwindigkeit. "Mit einem Speed von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde ziehen wir als erster der kleinen Internet-Anbieter mit den Marktführern gleich", sagt dazu der iWay-Geschäftsführer Matthias Oswald.
Über das neue Angebot könnten sich auch die gegenwärtig 106 Sales- und 171 Wholesale-Partner von iWay freuen, gerade wenn Kunden im Zuge der Corona-Krise ihre Bandbreiten erhöhen möchten. Dies, so sagte Oswald an einer Medienorientierung, sei gegenwärtig sowohl bei KMU-Kunden als auch Privatanschlüssen zu beobachten. Neben der weiteren Glasfaser-Erschliessung sowie der Nachfrage nach VoIP-Services könnte dies auch ein weiterer Treiber für den Umsatz des Providers und seiner Partner sein.
Letztere waren laut den von Oswald bekannt gegebenen Zahlen letztes Jahr für 56% des Umsatzes von iWay verantwortlich. Dies war 2% mehr als 2018. Der Umsatz von iWay stieg im Jahresvergleich um 12% von 26,1 auf 29,2 Millionen Franken. Im wichtigsten Geschäftsfeld Internet Access wuchs der Umsatz um 6% auf 16,7 Millionen Franken. Der Umsatz mit VoIP-Diensten erreichte 7,2 Millionen Franken, was einem Wachstum von 25% entspricht. Der Personalbestand stieg um 4 auf nun 48 Mitarbeitende.
Diese arbeiten natürlich auch bei iWay gegenwärtig überwiegend im Homeoffice. Nur 6 iWay-Angestellte befinden sich gegenwärtig noch in ihren Büros und haben damit auch genug Platz, um die notwendige Distanz zu halten. Ihre Präsenz sei vor allem für physische Arbeiten von Nöten, beispielsweise um Router zu konfigurieren und zu verschicken, wenn neue Zugänge bestellt wurden.
Für das laufende Jahr erwartet Oswald für iWay ein weiteres Umsatzwachstum um 10%. Das erste Quartal habe diese Erwartung bereits bestätigt.

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