Japan will die Supercomputer-Krone zurück

31. Mai 2005, 13:40
  • rechenzentrum
  • nec
  • hitachi
  • ibm
image

Die japanische Regierung hat NEC und Hitachi sowie die Universität von Tokio und die Kyushu Universität damit beauftragt, einen neuen Supercomputer zu bauen.

Die japanische Regierung hat NEC und Hitachi sowie die Universität von Tokio und die Kyushu Universität damit beauftragt, einen neuen Supercomputer zu bauen. Dieser soll bis 2011 fertig gestellt werden und eine Leistung von tausend Teraflops, also einer glatten Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde, erreichen. Damit wäre er rund sechsmal schneller als der momentan schnellste Computer der Welt, der von IBM gebaute BlueGene/L, der im Lawrence Livermore National Laboratory in den USA steht.
Der japanische Riesenrechner soll vor allem für medizinische Berechnungen gebraucht werden. Unter anderem soll er simulieren, wie Medikamente vom Körper aufgenommen und zu den Organen transportiert werden.
NEC hatte schon den "Earth Simulators" gebaut, der von 2002 bis Ende 2004 der schnellste Computer der Welt war, ehe IBM die Krone zurückeroberte. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Auch bei IBM stehen weltweit Entlassungen an

Der Konzern will rund 4000 Jobs streichen. Betroffen sind diejenigen Bereiche, die nicht in Kyndryl und Watson Health ausgelagert wurden.

publiziert am 26.1.2023
image

IBM-Forscher und Nobelpreisträger Karl Alex Müller gestorben

Der Schweizer ist am 9. Januar im Alter von 95 Jahren gestorben. Vor rund 60 Jahren begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für IBM zu arbeiten.

publiziert am 17.1.2023
image

Erstes Green-RZ in Dielsdorf live

Ziemlich genau ein Jahr nach der Ankündigung des Metro-Campus wurde das erste Datacenter in Betrieb genommen. Es bietet Platz für rund 80'000 Server.

publiziert am 17.1.2023
image

CKW-Rechenzentrum in Rotkreuz eingeweiht

Das neuste Schweizer RZ ist in Betrieb. Sowohl in Sachen Sicherheit als auch betreffend Nachhaltigkeit soll es neue Standards setzen.

publiziert am 9.1.2023