Jeder kann die E-Voting-Lösung der Post jetzt testen

3. März 2017, 15:03
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Im letzten November hatte das E-Voting der Post seine --http://www.

Im letzten November hatte das E-Voting der Post seine Feuerprobe im Kanton Freiburg. Rund 34 Prozent der Ausland-Freiburger nutzten die Lösung der Post beim Urnengang. Die Post erklärte damals, dass das System bis Ende 2017 technisch auch im Inland für alle Stimmberechtigten bereit stehe. Es bräuchte allerdings noch eine bundesrätliche Bewilligung.
Nun hat der gelbe Riese eine Website aufgeschaltet, auf der man seine E-Voting-Lösung testen. Es gehe darum, der Bevölkerung zu zeigen, was E-Voting überhaupt sei und wie einfach das System funktioniere.
Ganz unneigennütz ist der Schritt nicht: Der E-Voting-Markt ist in der Schweiz umkämpft. Zum einen vertreibt die Post ihre Lösung, die bereits von Freiburg ausgewählt wurde.
Der grosse Konkurrent ist der Kanton Genf, dessen Eigenentwicklung und Luzern zum Einsatz kommen soll.
Daneben versucht die IT-Firma Emineo eine eigene Lösung an den Mann beziehungsweise den Kanton zu bringen. Kürzlich hat sich zudem das Startup Procivis zu Wort gemeldet. Es will eine E-Voting-Lösung auf Blockchain-Basis in die Waagschale werfen. (ts)

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