Jeder Zweite kauft Elektro-Artikel im Internet

8. Dezember 2015, 14:14
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Vor allem aus Bequemlichkeit kaufen Herr und Frau Schweizer über das Internet ein.

Vor allem aus Bequemlichkeit kaufen Herr und Frau Schweizer über das Internet ein. Dies zeigt eine von Comparis.ch in Auftrag gegebene Onlineumfrage unter 1000 Deutsch- und Westschweizern. Neben der Bequemlichkeit sind der günstigere Preis, die Warenverfügbarkeit und die grosse Auswahl die am häufigsten genannten Gründe fürs Onlineshopping.
Zu den Artikeln, die am meisten im Internet gekauft werden, gehören Bücher, Kleidung und Reisen. Erst danach folgen Elektronikartikel. Rund die Hälfte der Befragten hat angegeben, diese online einzukaufen, während es bei den Büchern oder Reisen über zwei Drittel sind.
Röstigraben beim Onlineshopping
"Bei der Befragung fällt auf, dass die Romands mit 90 Prozent signifikant weniger im Internet einkaufen als die Bewohner der Deutschschweiz mit gut 94,2 Prozent", kommentiert Felix Schneuwly, Mediensprecher von Comparis.ch.
Auch bei den Vorlieben zum Design der Onlineshops unterscheiden sich die Deutsch- und Westschweizer. Einer von fünf Deutschschweizern findet es wichtig, dass die Shops die Angebote für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimieren. Von den Westschweizern beurteilt dies nur jeder zehnte als wichtig.
Onlineshoppen bei der Arbeit ist nicht ungewöhnlich
Grösstenteils wird von Zuhause aus online eingekauft: 98 Prozent der Befragten, die schon einmal im Internet eingekauft haben, geben an, dies in den eigenen vier Wänden zu erledigen. Jedoch hat ein grosser Teil der Schweizer schon mal am Arbeitsplatz online geshoppt. Bei den Deutschschweizern sind es 43 Prozent, bei den Romands immerhin noch 34 Prozent. Besonders dreist war ein Prozent der Befragten: Sie erledigten ihre Onlineeinkäufe während Geschäftssitzungen.
Trotz den allgegenwärtigen Smartphones und Tablets kaufen nur 20 Prozent der Befragten von unterwegs ein. Bei den unter 30-Jährigen ist der Anteil an mobilen Shoppern mit 32 Prozent jedoch deutlich höher. Bei den über 50-Jährigen sind es noch neun Prozent der Befragten. (kjo/sda)

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