Jetzt bekommt auch noch IBM Geld von Microsoft

1. Juli 2005, 14:24
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Microsoft verteilt weiterhin Geld, viel Geld, als Folge des (teilweise) verlorenen Anti-Trust-Prozesses der 90-er Jahre.

Microsoft verteilt weiterhin Geld, viel Geld, als Folge des (teilweise) verlorenen Anti-Trust-Prozesses der 90-er Jahre. Nach Sun und Novell kommt nun eine Firma zum Zuge, die es eigentlich nicht nötig hätte: IBM.
Microsoft wird "Big Blue" mit 775 Millionen Dollar alimentieren und zudem einen Kredit über 75 Millionen Dollar für die Verwendung von Microsoft-Software verlängern.
Im Anti-Trust-Prozess war Microsoft für schuldig befunden worden, verschiedenen OEM-Kunden unterschiedliche Preise für vorinstallierte Software abgeknöpft zu haben. Die Leidtragenden waren IBM und Gateway.
Mit den 775 Millionen Dollar scheint IBM aber noch nicht ganz befriedigt zu sein. Die Einigung bezieht sich nämlich nicht auf Schäden, die IBM durch illegales Verhalten von Microsoft bei Server-Hardware und -Software erlitten hat.
Gemäss einer übersichtlichen Tabelle im 'Wall Street Journal' hat Microsoft bis heute knapp 4 Milliarden Dollar ausgegeben, um zivilrechtliche Ansprüche aus dem Antitrust-Verfahren zu befriedigen. (hc)

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