Jetzt kommt der Velohelm mit 5G

7. Juni 2021, 11:36
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Ein Prototyp soll zeigen, wie 5G- und IoT-Technologie einem Velofahrer zugute kommen könnten.

In Australien haben sich zwei Firmen zusammengetan, um den Prototyp eines mit 5G verbundenen Helms zu entwickeln, der die Sicherheit von Velofahrern verbessern soll.
Durch seine 5G-Verbindung wird der ziemlich konventionell aussehende Helm in der Lage sein, Fahrer vor Baustellen und Unfällen oder vor öffnenden Autotüren zu warnen. Der irgendwann auf den Markt kommende Helm soll laut dem Velokleider- und Helmanbieter Arenberg und dem Telco Telstra sogar um Kurven sehen und entgegenkommende Fahrzeuge erfassen können.
Offenbar haben die Partner die KI daraufhin trainiert, eine Autotür und deren Öffnen zu erkennen. Von Trainings für Warnungen vor Tramschienen oder von hinten heranbrausenden Lastwagen ist in den Medienberichten aber keine Rede.
Gümmeler, Biker und Velopendler können ihre Fahrten auch in Echtzeit streamen und Remote-Coaching erhalten. Dazu hat Telstra die Anwendung mit Internet-of-Things-Daten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Leistungsaufnahme des Fahrers angereichert. "Was wir hier als Prototyp gemacht haben, ist die Verbindung [des Helms] mit einem 5G-Telefon, und Videostreaming über Wi-Fi zu diesem Telefon. Dies leiten wir an einen Videoserver in der Cloud weiter", sagte Telstra Labs Innovation Lead Todd Essery laut 'Zdnet'.
"Dieser Videoserver kann das Video dann je nach Bedarf weiterleiten, so dass wir Streaming-Material ... mit den IoT-Daten haben. Der Videoserver sendet sie auch an ein Videoanalysesystem, das Analysen durchführt ... eine davon ist die Autotüren-Erkennung. Das sendet eine Warnung an unsere V2X-Plattform [Vehicle-to-everything], unsere gemeinsame Transportplattform, und die gibt diese Warnungen weiter", erklärt er weiter.
Der Telco ergänzt, man wolle mit diesem neuartigen Helm zeigen, was mit 5G möglich sei.

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