Jürg Schwarzenbachs Comvation schielt (immer noch) auf den US-Markt

12. März 2008, 13:21
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Eine weitere Schweizer Softwarefirma möchte internationale Erfolge feiern.

Eine weitere Schweizer Softwarefirma möchte internationale Erfolge feiern.
Die (noch?) kleine Thuner Softwareschmiede Comvation (gegenwärtig 17 Mitarbeitende) hat grosse Pläne. Comvation stellt die Content-Management-Software "Contrexx" her. Seit Anfang März haben die Thuner nun zusätzlich zur deutschen auch eine englische Version der Software auf Lager. Damit hofft Comvation auf Erfolge im englischsprachigen Raum und insbesondere im grössten Softwaremarkt überhaupt, den USA. Im deutschsprachigen Raum hat Comvation bereits rund 150 Vertriebspartner.
"Mit diesem Schritt folgen wir konsequent unserer Wachstumsstrategie. Nun suchen wir Werbeagenturen und Webdesigner als Contrexx-Vertriebspartner", kommentiert Markus Binggeli, der bei Comvation als Geschäftsleitungsmitglied für das Marketing zuständig ist. In der Geschäftsleitung von Comvation findet man auch einen alten Bekannten aus der Schweizer IT-Branche: Um die Finanzen kümmert sich Jürg Schwarzenbach, der frühere Mit-Gründer und -Besitzer von Delec.
Den Schritt auf den nordamerikanischen Kontinent plante Comvation allerdings schon letztes Jahr. Gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan zur Erstellung der englischen Version ergab sich aber eine Verzögerung von fünf Monaten. Nun steht den Contrexx-Vertriebspartnern im nicht-deutschsprachigen Raum – Comvation hat gegenwärtig je einen offiziellen Partner in Kanada, Spanien und China – zumindest schon mal eine englische Version zur Verfügung. Als nächstes sollen eine spanische und eine chinesische Version folgen, wie uns Binggeli erklärte.
Privatleute und Non-profit-Organisationen können "Contrexx" kostenlos unter einer Open-Source-Lizenz herunterladen. Für kommerzielle Anwender bietet Comvation das CMS mit verschiedenen Funktionsumfängen und Lizenzpreisen von zwischen 990 und 3790 Franken an. Im deutschsprachigen Raum gibt es gemäss Comvation gegenwärtig rund 26'000 Installationen. (Hans Jörg Maron)

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