Jugendliche mögen Informatik

20. Dezember 2013, 16:02
  • politik & wirtschaft
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Befragung gibt Einblicke in das Verhältnis von Jugendlichen mit Informatik.

Befragung gibt Einblicke in das Verhältnis von Jugendlichen mit Informatik.
Laut einer aktuellen Befragung, die für den Verband ICT-Berufsbildung Schweiz ausgewertet wurde, ist Informatik aktuell unter Jugendlichen beliebt. In der Umfrage gaben Jugendliche der achten, neunten und zehnten Klasse Auskunft über verschiedene Themen rund um Schule, Berufswahl, Lehrstellensuche und Bewerbungsverhalten. Dabei schnitt die Informatik gut ab, was die Beliebtheit von Branchen betrifft.
Wie der "Multicheck Schülerumfrage 2013", die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut GFS-Zürich entstand, zu entnehmen ist, wurden in Bezug auf Informatik fünf Fragen gestellt:

  1. Wie gross ist dein Interesse an Informatik?
  2. Welche Geräte sind in deiner Familie / in deinem Haushalt vorhanden?

Auf einer fünfstufigen Antwortskala zwischen "gar kein Interesse" und "sehr grosses Interesse" antworteten 56 Prozent der Befragten, eher viel oder sehr grosses Interesse an der Informatik zu haben. Das Interesse ist bei den jungen Männern grösser als bei den Mädchen. Das Interesse an IT wird gesamthaft am Stärksten in der Schule vermittelt (40%). Danach folgen Freunde (29%) und der Vater (24%). Bei den Schülerinnen hat die Schule den grösseren Einfluss als bei den Schülern.
Was das Nutzungsverhalten der Eltern betrifft: Am meisten wird Informatik für die elektronische Korrespondenz verwendet, sprich E-Mail oder Messaging. Dies tun gut zwei Drittel der Eltern (Vater 68%, Mutter 67%). Danach kommt das Surfen im Internet (Vater 60%, Mutter 56%) und diverse Arbeiten erledigen (Vater 58%, Mutter 50%). Soziale Medien werden häufger vom Vater als von der Mutter genutzt (31 versus 21%).
Bei der letzten Frage nach den Geräten figuriert an erster Stelle das Smartphone, das praktisch überall vorhanden ist (93% der Haushalte besitzen mindestens eins). Erst danach folgen Laptop (86%) und Desktop (85%). Ein Tablet findet sich in jedem zweiten Haushalt. Gemäss den Schülern steht in 38 Prozent der Haushalte ein Server, wobei man wohl annehmen muss, dass die Schüler nicht genau wussten, was ein Server ist. (mim)

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