Julius Bär und PwC steigen bei Startup-Programm von SIX ein

6. Oktober 2016, 13:13
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Aus dem Fintech-Startup-Accelerator von SIX, F10, wird ein eigenständiger Verein.

Aus dem Fintech-Startup-Accelerator von SIX, F10, wird ein eigenständiger Verein. Dieser habe zum Ziel, so eine Mitteilung, das Fintech-Ökosystem in der Schweiz zu fördern, weltweit zu vernetzen und die Innovationsfähigkeit in der hiesigen Finanz- und Versicherungsbranche zu stärken. Mit Julius Bär und PwC Schweiz hat SIX zudem zwei neue namhafte Partner gefunden. Nächsten Monat werden die ersten Startups eingeladen, um ihre Ideen umzusetzen.
Ab November 2016 bietet F10 als eigenständiger Verein ein Accelerator-Programm für Startups zusammen mit weiteren Schweizer Unternehmen der Bank-, Versicherungs- und Beratungsbranche an. Seit dem Frühjahr haben sich rund 120 Jungunternehmen für das Programm beworben, diese werden nun sondiert und zu Pitches eingeladen, erklärt uns SIX auf Anfrage. Bis zu maximal 20 Jungunternehmen sollen schliesslich am Programm teilnehmen und dürfen im Innovationszentrum F10 in Zürich an ihrem Projekt arbeiten.
Startups werden zur Marktreife begleitet
Das Förderprogramm setze sich aus vier unterschiedlich langen Phasen zusammen, die laut SIX den Entstehungszyklus eines Startups wiederspiegeln: Idea to Prototype, Prototype to Product und Product to Market. Für den Austausch gibt es regelmässige Members-Roundtables. So soll die Markt-Reife der Jungunternehmen erreicht und gleichzeitig die Innovationsfähigkeit der F10-Mitglieder gestärkt werden.
Seit der Eröffnung des Innovationszentrums im August 2015 habe man das Technologie-Scouting ausgebaut, zwei internationale Hackathons veranstaltet, über zwei Dutzend Prototypen erstellt und ein Startup im F10-Programm betreut und zur Marktreife gebracht, schreibt SIX weiter. (kjo)

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