Juniper kauft zwei "Applikationsbeschleuniger"

28. April 2005, 16:21
  • international
image

Der Hersteller von Netzwerkkomponenten Juniper gibt einiges Geld für den Kauf zweier kleiner kalifornischer Firmen und ihrer Technologie aus.

Der Hersteller von Netzwerkkomponenten Juniper gibt einiges Geld für den Kauf zweier kleiner kalifornischer Firmen und ihrer Technologie aus. Beide befassen sich mit der Beschleunigung der Übertragung von Applikationen über Netzwerke.
Für das erste Unternehmen namens Peribit bezahlt Juniper 337 Millionen Dollar – der Preis dürfte unter anderem auch so hoch sein, da Peribit in Kürze an die Börse gehen wollte. Peribit hat eine Technologie entwickelt ("Molecular Sequence Reduction"), durch die Applikationen angeblich wesentlich schneller übertragen werden können als mit herkömmlichen TCP/IP-Übertragungen.
Das zweite Unternehmen, Redline Networks, für das Juniper 132 Millionen Dollar springen lässt, stellt Appliances her, die über Browser bediente, Web-basierende Applikationen beschleunigen sollen. Redline hat unter anderem Beschleuniger für Anwendungen von Siebel, Peoplesoft, IBM und Oracle im Angebot. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

AMD schlägt sich durch, Intel-CEO muss einbüssen

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage kann sich AMD gut behaupten. Beim Konkurrenten sieht es anders aus: Intel spart bei den Löhnen – auch CEO Pat Gelsinger muss einstecken.

publiziert am 1.2.2023
image

US-Flugchaos: Flugaufsicht ändert Umgang mit IT

Nach der Computerpanne im US-amerikanischen Flugverkehr nimmt die Flugaufsichtsbehörde FAA nun Änderungen an der Datenbank vor.

publiziert am 31.1.2023
image

Die Chipindustrie ist im freien Fall

Nach Jahren des Booms zeichnet sich eine Krise für den Halbleiter-Markt ab. Laut Analysten könnte die Branche historische Negativwerte erreichen.

publiziert am 30.1.2023
image

Änderung an WAN-Router führte zu Microsoft-Ausfall

Vergangene Woche sind verschiedene Applikationen und Dienste von Microsoft ausgefallen. In einem vorläufigen Bericht erklärt der Kon­zern, wie es dazu kommen konnte.

publiziert am 30.1.2023 2